Des Weltmeisters Privatparty

Sebastien Loeb kann sich eigentlich nur selber schlagen. Entsprechend konzentrieren sich die Hoffnungen der Gegner auf einen Fehler des Weltmeisters.

22. März 2006

Michael Heimrich

Nach zwei Siegen von Marcus Grönholm schlug Sebastien Loeb in Mexiko zurück. Mit dem ersten Erfolg im privaten Xsara WRC übernahm der Weltmeister auch das Ruder in der Gesamtwertung und kann sich bei den bevorstehenden Asphalt-Rallyes einen komfortablen Vorsprung erarbeiten.

Auf befestigten Wegen spielt Loeb mit der Konkurrenz noch lieber Katz und Maus. Dass der Sieg in Monte Carlo an Marcus Grönholm ging, hatte der Finne einem Fahrfehler des Weltmeisters zu verdanken, der sich mit einer eindrucksvollen Aufholjagd jedoch noch Platz zwei sicherte. Doch Loeb warnt davor, die Konkurrenz vorzeitig abzuschreiben, auch nach seinem Sieg in Mexiko.

?Wir wissen zwar viel über unsere Gegner, aber leider noch nicht alles?, betont der Citroën-Pilot. ?Marcus Grönholm war der erste Fahrer auf der Strecke und wir können nicht sicher sein, dass wir jetzt alles über ihn wissen. Ebenso gab es mit Petter Solberg einen extrem engen Kampf. Aber die Umstellung auf mechanische Differenziale ist
uns gut gelungen und der Xsara ist immer noch ein Siegerauto.?

Siegen gehört auf Asphalt fast schon zum Loebschen-Pflichtprogramm, entsprechend hoch sind die Erwartungen an den ehemaligen Kunstturner. ?Bei der Monte ? die ich größtenteils als Asphalt-Rallye betrachte ? kämpften wir an der Spitze. Das gibt uns natürlich Hoffnung für Spanien. Auch wenn es sicher ein paar Unwägbarkeiten wie das Wetter, oder die Konkurrenzfähigkeit unserer Gegner gibt, werden wir natürlich versuchen zu gewinnen?, versucht sich Loeb aus der Favoritenrolle zu nehmen, weiß aber, ?Wenn wir immer noch diesen kleinen Vorsprung auf Asphalt haben, dann sollten wir diesen Vorteil nutzen und maximale Punkte holen.?

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