Defekte Antriebswelle kostete Stohl die Führung.

Höhen und Tiefen erlebte der Wiener Manfred Stohl auf der ersten Etappe der Rallye Australien.

2. November 2001

Michael Heimrich

Nachdem der Mitsubishi Lancer Evolution von Manfred Stohl und Peter Müller nach einem Testunfall in Eile hergerichtet wurde, konnte Stohl aufatmen. "Ich bin locker in die erste Etappe gegangen", kommentierte der Mitsubishi-Pilot, der sich auf den ersten sechs Wertungsprüfungen ein packendes Duell mit seinem australischen Markenkollegen Ed Ordynski lieferte. Drei Bestzeiten gingen an Ordynski, dreimal war Stohl schneller und behauptete mit 1,8 Sekunden Vorsprung die Führung in der seriennahen Gruppe N.

"Dann aber haben wir uns auf der siebten Wertungsprüfung eine Antriebswelle abgerissen", berichtete Stohl. Zwei weitere Prüfungen musste der Wiener fahren, ohne die Hilfe seiner Servicemannschaft in Anspruch nehmen zu können. "Wir haben dadurch rund drei Minuten verloren", ärgerte sich Stohl, der auf den siebten Rang in der seriennahen Gruppe N zurückfiel.

Ein Trost für Stohl zum Ende der Etappe: Wie bereits am Abend zuvor errang er auf der Zuschauerprüfung in Langley Park die Bestzeit in der Gruppe N. "Die Rallye ist noch lang. Wir sind ja erst 149 von 397 Wertungsprüfungs-Kilometern gefahren", zeigte sich Stohl positiv.

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