Das Duell spitzt sich zu

Nur noch 4.5 Sekunden trennen Sebastien Ogier und Dani Sordo vor dem mit Spannung erwarteten Finale der Rallye Frankreich. Alles ist möglich, denn die Bedingungen sind nicht gerade einfach.

2. Oktober 2011

Michael Heimrich

Dani Sordo will es wissen. Sein erster WM-Sieg ist in greifbarer Nähe. Es wäre außerdem der erste WM-Erfolg des neuen Mini WRC.

 

"Ich muss zugegeben, dass ich mit dem zweiten Platz nicht ganz zufrieden bin", meinte Sordo. "Wenn man aber einen Moment innehält und über die Performance unseres Autos trotz unserer wenigen Testkilometer nachdenkt, dann kommt man zu einem durchweg positiven Ergebnis. Schließlich kämpfen wir hier um Bestzeiten und die Spitze. Hätten wir uns darüber vorher unterhalten, dann hätte ich das fantastisch gefunden. Und jetzt fragt man mich, warum ich nicht führe. Noch ist alles möglich."

 

Am Morgen der letzten Etappe konnte er Spitzenreiter Sebastien Ogier fünf Sekunden abknüpfen. Sordo pokerte mit weichen Reifen und die Taktik zahlte sich am Morgen bei kühlen Temperaturen aus. "Er ist sehr gut unterwegs", zollte Ogier seinem Gegner Respekt. Der Franzose wollte auf den Schotterabschnitten kein unnötiges Risiko eingehen, während Sordo alles auf eine Karte setze. "Wir haben nichts zu verlieren. Ich werde weiter Druck machen", kündigte der Mini-Pilot an. Noch bleiben ihm drei Prüfungen um die Sensation zu schaffen. Allerdings steigen die Temperaturen an und da heute kein Service zwischen den Prüfungen erlaubt ist, könnte sich die Reifenwahl am Mittag nachteilig auswirken.

 

Im Kampf um Platz konnte Jari-Matti Latvala zunächst weiter aufholen, verlor durch einen Fahrfehler auf WP20 jedoch wieder an Boden. "Ein dummer Fehler, der rund zehn Sekunden gekostet hat", ärgerte sich Latvala. "Wäre es nicht passiert, wären wir an Petter Solberg dran." Der Norweger verlor durch einen Dreher auf WP19 wertvolle Zeit. "Auf der ersten Prüfung hatten wir das Ersatzrad nicht richtig befestigt. Das flog im Heck hin und her", meinte Solberg, der noch 17.8 Sekunden vor Latvala liegt.

 

Petter Solberg kann sich jedoch entspannen. Ford kündigte bereits an, dass man Jari-Matti Latvala einbremsen wird, damit Mikko Hirvonen einen Platz nach vorne rücken kann. Der finnische WM-Favorit spielt auf französischem Asphalt ansonsten keine Rolle bei der Vergabe der Podiumsplätze. 

  

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