Bewegung im Fahrermarkt

Nachdem klar scheint, dass Sebastien Loeb in einem Privatteam an der Rallye-WM 2006 teilnehmen wird, kommt auch bei den anderen Teams Bewegung ins Spiel.

5. Oktober 2005

Michael Heimrich

Bereits am Wochenende wurde bekannt, dass Sebastien Loeb und Marcus Grönholm die Ford-Offerte ablehnten und ihr Glück 2006 wohl in einem neu gegründeteten Privatteam suchen werden. Als Einsatzfahrzeuge steht den beiden Top-Piloten eine modifizierte Variante des Xsara WRC zur Verfügung, welche zur Zeit von Citroen-Testpilot Philippe Bugalski an die neuen FIA-Regeln angepasst wird.

Nach der Absage steht Ford-Teamchef Malcolm Wilson vor einem neuen Problem. Nicht nur die Entwicklung des neuen Ford Focus WRC06 hinkt dem ehrgeizigen Zeitplan teilweise hinter her, auch die aktuelle Fahrerpaarung erfüllte nicht immer die Erwartungen. Entsprechend unsicher sind die Plätze von Toni Gardemeister und Roman Kresta. Lediglich der Finne darf sich Hoffnung auf einen neuen Vertrag machen, er sammelte wenigstens regelmäßig Punkte in der laufenden Saison. Markko Märtin und Francois Duval werden als Neuzugänge hoch gehandelt, aber auch Mikko Hirvonen macht sich nach gelungenen Starts in einem privaten Focus berechtigte Hoffnungen.

Währendessen stehen bei Subaru und Mitsubishi die bekannte Namen hoch im Kurs. Petter Solberg, Chris Atkinson und Stephane Sarrazin sind bei den Blauen fest gesetzt und bei Mitsubishi verdichten sich die Meldungen, dass man an Harri Rovanperä und Gigi Galli auch im kommenden Jahr festhalten wird. Ob Gilles Panizzi vereinzelt zum Zuge steht noch nicht fest.

Unklar ist dagegen weiterhin die Lage bei Skoda. Machen die Tschechen in der Weltmeisterschaft weiter, dann müssen sie sich nach dem Rücktritt von Armin Schwarz nach einem neuen Nummer-1-Fahrer umschauen. Colin McRae empfahl sich bei seinem Auftritt in Wales nachhaltig, doch bereits im vergangenen Jahr scheiterte eine Verpflichtung des Schotten an dessen Gehaltsforderungen und der Bedingung, seinen Schützling Kris Meeke ebenfalls einzusetzen. Im zweiten Cockpit wird man wohl auch 2006 wieder verschiedenen Fahrer einsetzen.

Auch wenn durch den Ausstieg von Citroen und Peugeot die Zahl der Hersteller gesunken ist, so dürften einige Privatteams in der kommenden Saison für attraktive Cockpit-Plätze sorgen. Die beiden PSA-Schwestermarken wollen diese mit konkurrenzfähigen Material versorgen und sicherstellen, dass ihre Logos auch weiterhin ganz vorne in den Statistiken zu finden sind.

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