Bedenken gegen Punktevergabe

ISC-Manager Simon Long hat seine Bedenken geäußert, dass die für 2005 geplante Punktevergabe pro Etappe die Fernsehzuschauer vewirren könnte.

19. Mai 2004

Michael Heimrich

Long, der im Prinzip für das aus Australien bekannte SUPERally-Konzept ist, freut sich über die Möglichkeit, dass Hersteller bereits ausgefallene Autos wieder starten lassen können, gibt aber zu Bedenken, dass die Punktevergabe am Ende jeder Etappe für Verwirrung sorgen könnte.

„Ich begrüße alles, was es den Herstellern ermöglicht weiter in der Rallye zu bleiben“, so Long. „Das Letzte was ich sehen möchte ist das die Helden bereits auf der ersten Etappe ausgeschieden sind.“

„Ich gehe davon aus, dass jeder Hersteller froh ist, wenn er weiter in der Rallye dabei sein kann. Aber die Leute wollen nicht nur die Sieger, sondern auch die Verlierer und den Kampf sehen. Sie wollen sich nicht am Ende des Tages fragen, ob der Fahrer nun gewinnt oder gerade verliert. Wir sollten weiter über die Punktevergabe diskutieren und nicht über 48 Läufe pro Saison sprechen, das wäre im Fernsehen sehr schwer darzustellen.“

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