2005 wieder längeres Training

Im kommenden Jahr sollen die Fahrer wieder mehr Zeit für das Training vor einer Rallye bekommen. Umstritten bleibt der FIA-Vorstoss, das Recce im Einsatzfahrzeug zu fahren.

6. Mai 2004

Michael Heimrich

Die gegenwärtige Handhabung sieht die Anreise am Dienstag vor, Mittwoch und Donnerstag ist Training, dazwischen findet der Shakedown, die Pressekonferenzen und weitere Promo-Aktivitäten statt.

Der neue Vorschlag sieht auch die Möglichkeit vor, bereits am Dienstag zu trainieren, um den Zeitdruck am Donnerstag von den Teams zu nehmen. Umstritten bleibt dagegen der FIA-Vorschlag, das Einsatzfahrzeug bereits im Training zu nutzen. Die Motorsportbehörde erhofft sich dadurch weitere Kosteneinsparungen, weil die Teams weniger Material und Ausrüstung vor Ort bräuchten, was wiederrum die Transportgelder senken würde.

Für Privatiers würde diese Rechnung aber nicht aufgehen, denn meist mieten sie sich die Fahrzeuge für eine gewisse Zeitspanne und müssten mit einem deftigen Aufschlag rechnen, sollten sie die Autos auch im Training nutzen wollen. Widerstand kommt auch von den großen Teams, die erklärten, dass man das Einsatzfahrzeug für den Start im Training besonders modifizieren müsste, was neue Kosten verursachen würde.

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