Harrach bekam McRae-Trophy

Zunächst sah es so aus, als ob Beppo Harrach im Mühlviertel keine Rolle spielen würde. Doch dann drehte er gewaltig auf und erkämpfte sich Platz fünf. Diese Leistung wurde im Ziel extra belohnt.

6. Januar 2013

Michael Heimrich

Extremer Nebel und eine ständig anlaufende Windschutzscheibe: Für Beppo Harrach verschärften sich die Bedingungen der Jänner-Rallye in doppelter Weise. Das ergab rund zwei Minuten Zeitverlust und das Abrutschen im Gesamtklassement. Unglücklich war in weiterer Folge auch der am Samstagmorgen eingeleitete Fahrwerksumbau, der Beppo Harrach auf den ersten zwei Prüfungen des Tages langsamer oder zumindest nicht schnell genug machte. Erst auf später ließ sich eine bessere Einstellung finden, und von da an war endlich der eigentlich von Beginn an gesuchte Rhythmus da. Mit mehreren Top 3-Zeiten meldete sich Harrach innerhalb der Rallye zurück. Das Ziel auf der letzen WP der Jänner Rallye 2013 die Bestzeit zu markieren, scheiterte jedoch leider an einem Kanal, den Beppo Harrach mit dem rechten Hinterreifen traf, wodurch die Hinterachse massiv in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Deutlich positiver als der Weg dorthin war schlussendlich das Ergebnis. Platz fünf innerhalb eines extrem starken Teilnehmerfeldes, schnellstes Gruppe N Auto und Platz vier innerhalb der ÖM sowie klar drittschnellstes Team am Samstag. Auch den EM-Veranstaltern fiel die Leistung von Harrach auf und zeichneten ihn mit der Colin McRae Flat Out Trophy aus. Diese wird nach dem Ende der IRC jetzt bei jedem Lauf zur Europameisterschaft an jenen Fahrer vergeben, der eine im Sinne von Colin McRae ausgezeichnete Vorstellung abgeliefert hat.

„Einmal mehr bot die Jänner Rallye extreme Bedingungen“, sagte Beppo Harrach. „Am Freitagabend habe ich durch die auf der miserablen Sicht basierenden Zeiten nicht mehr dran geglaubt, einen respektablen Platz im Gesamtklassement einzufahren. Der Samstag ist dann aber ab der WP13 gut gelaufen, und während wir gestern gar kein Glück hatten, war ich auf der letzten WP schon sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, das Auto ohne den nach dem Anprall vermuteten Reifenschaden über die Ziellinie bringen zu können.“

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