Eiszeit zwischen Mörtl und Mundl

Schon im Vorfeld der Pirelli Lavanttal Rallye konnte man erkennen, dass zwischen Raimund Baumschlager und Achim Mörtl eisiges Schweigen herrscht.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Die Pirelli Lavanttal Rallye wird morgen Freitag um 14 Uhr auf dem Rathausplatz in Wolfsberg gestartet. Alle Spitzenteams haben die letzten Tage dafür verwendet, um intensive Besichtigungsfahrten in der Region durchzuführen. Die letzten Neuigkeiten von der Strecke sind, im schon erwähnten Theklagraben liegt noch etwas Schnee, sonst ist die Strecke trocken, bzw. an manchen Stellen durch Schmelzwasser bedingt, noch nass. Dieser Zustand dürfte auch während der beiden Rallyetage am Freitag und Samstag anhalten, die Wetterprognosen deuten auf leichten Regen hin.

Schon im Vorfeld der Pirelli Lavanttal Rallye konnte man erkennen, dass zwischen den beiden heimischen Mitfavoriten Raimund Baumschlager und Lokalmatador Achim Mörtl, derzeit eisiges Schweigen herrscht. In diversen Presseinfos verzichtete man gegenseitig darauf, den Namen des Anderen zu erwähnen, wenn es um die Frage des Gesamtsieges geht. Ausschlaggebend dafür war der Saisonstart im Mühlviertel, wo man vor dem Start, gegenseitige Waffenruhe vereinbarte. Diverse Vorfälle und daraus resultierende Reaktionen führten aber wieder zum verbalen Schlagabtausch. Mörtl warf bei der PK in Velden Baumschlager vor, bewusst gegen ihn gearbeitet zu haben, um ihn vorzeitig in Oberösterreich von der Rallyeleitung ausschließen zu lassen. Baumschlager wiederum erklärte bei der PK in Wien darauf angesprochen, er werde dazu überhaupt nichts mehr sagen, die Sache sei ihm ganz einfach zu blöd, um sie weiter zu erwähnen.

Tatsache ist, sowohl Baumschlager als auch Mörtl kommen durch ihre vorzeitigen Ausfälle bei Saisonstart, ohne Punkte ins Lavanttal. Beide können auf Grund ihrer Klasse natürlich die Rallye Gesamt gewinnen und auch in der Division I jeweils volle Punkte einfahren. Lachender Dritter dieser Auseinandersetzung könnte aber der Deutsche Hermann Gassner sein. Er hat schon Punkte und kann so bestens während der Rallye taktieren.

Wenn es nicht zu nass ist, haben auch die beiden VW Kit Cars von Andreas Waldherr und Kris Rosenberger bzw. das Gas Auto von Beppo Harrach gute Chancen. Dies trifft auch auf Franz Wittmann zu, der ein A8 Auto fährt, damit keine Meisterschaftspunkte einfahren kann, sehr wohl aber Gesamt einen Spitzenplatz belegen könnte. Nicht unerwähnt dürfen die slowenischen Gäste, mit Meister Logar an der Spitze, sein. Sie könnten für einige Überraschungen sorgen.

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