Volvos in ihrem Element

Bei der Bärenrallye in Bindlach fühlten sich die Teilnehmer des Volvo-Orginal-Cups so richtig wohl. Auf den Schotterpisten lernte der Schwedenstahl das Fliegen.

25. Mai 2004

Michael Heimrich

Altmeister Michael Werner kam nach der ersten Prüfung ins Grübeln: „Das Auto fuhr wunderbar, der Co war fehlerfrei und ich hab mich richtig gut gefühlt. Die Sache hat nur einen Haken: Wir waren 40 Sekunden langsamer als Holger Knöbel und Rainer Keck – und das bei neun Kilometern WP!“

Auf dieser finnischen Prüfung durch den Wald landeten die beiden schnellsten VOLVOS allerdings auch auf den Plätzen 3 und vier im Gesamt der Rallye: „Top easy“, sagte Rainer Keck: „Ich bin für mehr solcher Prüfungen.“ – Holger dagegen betont wie wichtig die Zusammenarbeit mit dem Beifahrer ist: „Wenn Du nichts hinter den Kurven und Kuppen sehen kannst, reicht Vertrauen allein nicht: Da muß die Ansage stimmen.“ -Ganze 0,5 Sekunden trennten die beiden im Ziel voneinander…

Jan Henrich nutzte die ersten Prüfungen, um einen Vorsprung auf Clasen/Werner herauszufahren. Dieser reichte ihm auch bis ins Ziel, wenn auch nur zwei Sekunden davon übrigblieben: ?Ich bin zum ersten Mal auf dem Podium; So was schönes.? Marco Wranik kämpft weiter mit seinem müden Motor: ?Die Rallye war trotzdem spitze; Einmalige Prüfungen ? Fast etwas zu anspruchsvoll für meine neue Beifahrerin?.
Am Ende konnte sich Herion/Kahl gegen Tietgen/Brummer durchsetzen. ?Schade letzter zu sein, aber es sind immerhin fast alle Autos angekommen.?

Michael Werner abschließend: „Der VOLVO-CUP ist eine tolle Möglichkeit wo sich alt und jung, Anfänger und Geübter im In- und Ausland vergleichen können. Und wie schnell man mit dieser Öfen fahren kann haben uns ja Rainer und Holger gezeigt!“

Chefwikinger Jochen Walter fand nicht nur Lob für die Veranstaltung („Einfach Spitze.“), sondern auf für die Drift-Konkurrenz von der IG-318is. „Was die Jungs anstellen ist schon klasse. Die haben hier eine herausragende Leistung abgeliefert mit ihren Vredestein-Serienreifen“, so der Mecklenburger und schickte eine versteckte Herausforderung in Richtung der bayerischen Hecktriebler: „Wenn die weiter so schön üben, dann nehme ich sie auch mal gerne mit nach Skandinavien. Aber ich glaube sie trauen sich nicht.“

VOC-Zwischenstand nach drei Rallyes:
1. Holger Knöbel 84 Punkte
2. Volker Clasen 71
3. Thedel Tittgen 61
4. Jan Henrich 52
5. Jörg Steffensmeier 44
6. Markus Herion 42
6. Marco Wranik 42
8. Rainer Keck 40
9. Magnus Bengtsson 30
10. Johann Karlsson 27
11. Martin Svensson 25
12. Jörg Litfin 24
13. Papa Wüstenhagen 20

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