Uwe Nittel nicht zu bremsen

Uwe Nittel gewinnt im Fricker-Mercedes die Ostalbrallye und bedankt sich somit bei Co Hanspeter Brömmer für den perfekt vorbereiteten Wagen.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Bei der 20. ADAC-Ostalbrallye rund um Abtsgmünd landet Uwe Nittel einen echten Schwabenstreich. Copilot Hanspeter Brömmer hat den zwanzig Jahre alten Fricker-Mercedes optimal hergerichtet, und Uwe Nittel bedankt auf seine Weise: Mehr als zwei Sekunden nimmt er der Konkurrenz je Kilometer ab und gewinnt in seiner Heimat haushoch mit 1:20 Minuten Vorsprung.

Gekämpft wird um Platz 2 zwischen Werner Mangold im Mazda 323, Harald Wahl im Ford Escort Cosworth und Bernd Fruck im Audi 90 Quattro. Die Fruck-Brüder verschlafen den Start ein wenig und müssen sich mit Rang 4 begnügen. Zwischen Mangold und Wahl wechselt die Führung mehrfach, auf der letzten Prüfung kann sich ?Fritzle? Mangold noch mal steigern und holt sich den Ehrenplatz vor Harald Wahl.

Eine großartige Leistung zeigen Alexander Kopp und Manuela Schober, die den seriennahen Peugeot 206 RC auf Platz 5 ins Ziel bringen; mit Riesenvorsprung siegen sie in der Klasse N3 (50 Sekunden vor Jochen Kurz im Astra) und sogar in der Gruppe N/F2005.

Hinter Stephan Wild (BMW M3) und Wolfgang Günther (Mitsubishi) bringt Rainer Noller den Histo-Kadett auf Rang 8; er schlägt dabei sein Markenkollegen Fritz Köhler, der wieder auf den Leih-Kadett von Steffen Bader ausweichen muss, weil sein eigener 16V-Motor noch in Kur weilt. Unter die Top Ten fährt noch Jörg Schaaf, der im Subaru Impreza die Gruppe G gewinnt, knapp vor dem altehrwürdigen Ur-Quattro von Uwe Weidl.

Richtig Dampf machen die Kleinen aus der 1300er Klasse; Siegfried Röger (Polo), Jochen Baumhauer (Polo) und Robert Winkler (Suzuki) landen auf den Plätzen 13, 17 und 21 unter den 127 gestarteten Teams. 17 Teams weist die Klasse G18 auf, dort liegen die ersten Drei im Ziel nur um 5 Sekunden auseinander. Jochen Böhriger (BMW) siegt vor Rouven Bordt (Golf) und Marcus Lindner (BMW).

Die 20. Ausgabe der Ostalbrallye feiern die Macher um Dietmar Fuchs auf ihre Art: Die zehn Vorauswagen sind weit mehr als nur ein Appetithappen. Olaf Dobberkau im Porsche 911 GT3, Markus Fahrner im Opel Corsa Super 1600, Sandro Wallenwein im Subaru Impreza und Ronny Amm im Mitsubishi Lancer heizen die rund 10.000 Rallye-Fans auf der Alb so richtig an bis zum Höhepunkt. Walter Röhrl gibt im allradgetriebenen Porsche 953 so viel Gas, dass er einmal mit doppeltem Dreher über die Böschung kreiselt. Der Landrat, zu diesem Zeitpunkt als VIP-Gast auf dem heißen Sitz, ist dennoch von Röhrls Fahrkünsten hellauf begeistert und wird den Kindern und Enkeln viel zu erzählen haben.

Ergebnis 20. ADAC-Ostalbrallye:
01. Nittel/Brömmer, Mercedes 190E 16V, H14, 18:27,1 Minuten
02. Mangold/Korbach, Mazda 323 GTR, H15, + 1:20,7 Min.
03. Wahl/Großmann, Ford Escort Cosworth, H15, + 1:21,6 Min.
04. Fruck/Fruck, Audi 90 Quattro Turbo, H15, + 1:30,4 Min.
05. Kopp/Schober, Peugeot 206 RC, N3, + 1:46,5 Min.
06. Wild/Wild, BMW M3, H14, + 1:49,3 Min.
07. Günther/Heiler-Kling, Mitsubishi Lancer E8, N5, + 1:56,4 Min.
08. Noller/Balduf, Opel Kadett CC, CTC24, + 2:08,7 Min.
09. Schaaf/Wahl, Subaru Impreza STI, G20, + 2:10,5 Min.
10. Köhler/Hägele, Opel Kadett CC, H13, + 2:15,0 Min.

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