Höhepunkt zum Saisonabschluss

Die Rallye Fränkische Schweiz verspricht in ihrer 27. Ausgabe am 29. Oktober erneut ein prächtiges Saison-Highlight zu werden.

12. Oktober 2005

Michael Heimrich

Und dies liegt nicht nur an der malerischen Gegend der Fränkischen Schweiz, sondern vor allem an den traditionellen Wertungsprüfungen rund um das Rallyezentrum Hollfeld. Orte wie „Brunn“, „Hungenberg“ oder „Neudorf“ sind den Rallyehasen ein Begriff und treiben so manchen noch im Nachhinein Schweißperlen auf die Stirn.

Reinhard Honke gilt es zu jagen, denn der bayerische Rallyemeister beansprucht bereits seit drei Jahren in Folge den Gesamtsiegerthron der wohl anspruchsvollsten Rallye Oberfrankens. Dabei muss Honke erneut auf seinen Stammbeifahrer Mario Nitsche verzichten, da dieser als Sportleiter des MSC Fränkische Schweiz für den reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung unabkömmlich ist. Dafür nimmt abermals Erwin Unterburger in Honkes Cockpit Platz und diese Paarung hat sich die letzten Jahre stets bewährt. Bereits jetzt, drei Wochen vor der legendären Kult-Veranstaltung, füllt sich die Nennungsliste stetig und unter den 130 zu erwartenden Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet sind schon jetzt einige „Rallyegrößen“ vertreten. Als potenzielle Jäger gehen Markus Schmidt und Co-Pilotin Uli Weidauer im Drift erprobten Ford Escort RS an den Start, aber auch Martin Stockhammer und Michaela Kusebauch lauern im schnellen VW Golf GTI 16V auf ihre Chance, im Kampf um die Gesamtsiegertrophäe ein Wörtchen mitzureden.

Bei den Youngtimern wird ein spannendes Rennen zwischen den bayerischen Vertretern Mario Stinglwagner/Karl Bretzner im Peugeot 205, Werner Mühl/Thomas Altmann im Opel Kadett GSI und Luxi Russner/Bernd Scheuring auf Ford Sierra Cosworth, sowie den Netzbachern Olaf Altenheimer/Britta Rittweger auf Audi 200 Quattro erwartet. Sehr zur Freude des MSC Fränkische Schweiz geben in diesem Jahr die früheren bayerischen Rallyemeister Roland Macht und Klaus Roßdeutscher ihr stell-dich-ein, denn obwohl beide berufsbedingt die Rallyeschuhe „an den Nagel hängen mussten“, lassen sie es sich nicht nehmen, bei DER Rallye des Jahres zu testen, ob sie das Fahren mittlerweile verlernt haben.

Die „Fränkische“ hat aber nicht nur bei den Akteuren, sondern auch bei den Rallyefans und der Bevölkerung einen hohen Beliebtheitsgrad, so dass abermals eine volksfestmäßige Atmosphäre an den WP´s herrschen wird.

Das Team um den Rallyeleiter Uwe Jentsch und seinem Stellvertreter Michael (Michl) Bayer sind mit ihren fünf verschiedenen kniffligen Asphalt-WPs, welche zum Teil mit etwas Schotter bestückt sind und über eine Gesamtlänge von 30 WP-Kilometern führen, erneut Garant für eine Veranstaltung der Extraklasse. Bereits am Freitag kann die Dokumentenabnahme im Sportheim ASV Hollfeld, sowie die technische Abnahme im Autohaus Gießner vorgenommen werden. Gestartet wird am Samstag um 12.01 Uhr vom Sportgelände Hollfeld, das erste Fahrzeug wird gegen 15.45 Uhr im Ziel erwartet, bevor dann gegen 20 Uhr mit der ultimativen Rallye-Siegerehrungsparty begonnen werden kann. Bekanntlich wird hier nicht nur bis in die frühen Morgenstunden ordentlich „die Sau rausgelassen“, sondern auch für ein interessantes Rahmenprogramm gesorgt sein.

Weitere Infos unter: [URL]www.msc-fr-schweiz.de[/URL]

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