Färber siegt im Westerwald

Der Kampf zwischen Vorjahressieger Marco Koch und Lokalmatador Marc Färber bestimmte über den Ausgang der diesjährigen Westerwald-Rallye.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Mit einer Bestzeit eröffnete Marco Koch im Opel Kadett C die Veranstaltung. 0,9 Sekunden Rückstand notierte Marc Färber in der Prüfung ?Marienthal?, doch dann legte er los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr und spielte vor allem auf den Schotterpassagen der dritten Prüfung den Allradvorteil seines Mitsubishis voll aus. Am Nachmittag packte Färber im zweiten Durchgang nochmals ?eine Schippe drauf? – Lohn der Mühen: Fast 30 Sekunden Vorsprung und der erste Sieg bei der Heimveranstaltung. Aber etwas störte: ?Das Einzige was mich ärgert ist, dass ich eine Prüfung abgeben musste?, schmunzelte Marc im Ziel.

Jochen Hirsch lässt es sich seit vielen Jahren nicht nehmen, bei der Heimveranstaltung seine Frau Petra auf den ?heißen Sitz? zu nehmen. Große Freude herrschte bei den beiden, als sie mit ihrem gelben Ford Sierra Cosworth mit konstant flotten Zeiten das Podium erreichten. Heinz-Robert und Sohn Martin Jansen hatten nur Probleme, als ihr inzwischen etwas betagter Opel Manta nicht vom Hänger wollte. Doch als er sich mit einem Schraubenschlüssel wieder zum Leben erwecken ließ, fuhr Heinz Robert den Wagen wie in seiner Blütezeit. Ein hervorragender vierter Gesamtrang und über eine Minute Vorsprung auf Norbert Zaremba im Ascona B, dem zweiten der Youngtimer Wertung.

Das beste Resultat ihrer Karriere erreichten Günter Werner und Hans-Peter Schmitz. Sie duellierten sich mit Paul Jerlitschka und Dietmar Moch, dessen Ford Escort RS noch nicht fertig wurde und sie daher auf dessen Bruders BMW 318is auswichen. Ähnlich wie im Kampf um den Gesamtsieg verloren auch Jerlitschka / Moch auf WP 3 und 6 zu viel Zeit um an ihre Kontrahenten heran zu kommen. Mit zuschauerfreundlichen, heckherausragenden Fahrstil fuhren sie noch vor Frank Schlink (Seat Ibiza Kitcar) und Andreas Konrath (Opel Kadett E), den zweit- und drittplatzierten der verbesserten 2-Liter-Klasse, über die Ziellinie. Ralf Weller und Philip Bus (Sohn von Willi Bus) erfuhren sich mit ihrem Ford Fiesta den Sieg in der Klasse H 12 und verwiesen Klaus Meise (VW Golf) und Dark Liebehenschel (Citroen C2) auf die weiteren Plätze.

Michael Winnen / Michael Krupke waren mit dem schneeweißen Mazda 323 in der Gruppe G eine Klasse für sich. Mit einer extrem schnellen Fahrweise ließen sie manch stärkeres Fahrzeug blass aussehen und belegten in Endklassement den 19. Gesamtrang.

Ergebnis der 23. ADAC Westerwald-Rallye 2007
01. Färber Marc / Färber Alexandra Mitsubishi Lancer Evo IV 22:15,5
02. Koch Marco / Assmann Stefan Opel Kadett C + 29,3
03. Hirsch Jochen / Hirsch Petra Ford Sierra Cosworth + 1:12,7
04. Jansen Heinz-Robert / Jansen Martin Opel Manta B + 1:35,3
05. Werner Günter / Schmit Hans-Peter BMW 318is + 1:38,0
06. Jerlitschka Paul / Moch Dietmar BMW 318is + 1:58,0
07. Schlink Frank / Eichhorn Matthias Seat Ibiza Kitcar + 2:02,9
08. Konrath Andreas / Zens Dennis Opel Kadett E + 2:10,4
09. Stadelmann Michael / Stadelmann Elisabeth Audi Quattro S2 + 2:28,7
10. Rosam Markus / Frank Melanie BMW 320is + 2:39,5

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