VW strafft den Touareg

VW präsentiert die Neuauflage des Touareg, der schlanker und sparsamer ist als sein Vorgänger. Zudem gibt es erstmals auch ein Hybridvariante.

11. Februar 2010

Michael Heimrich

Satte 208 Kilogramm hat der Touareg abgespeckt, obwohl er in der Länge und im Radstand um jeweils rund vier Zentimeter auf 4,80 und 2,90 Meter wuchs. Die Breite bleibt mit 1,93 Meter im Vergleich zum Vorgänge konstant, und die Höhe wurde zugunsten des Luftwiderstandes um zwei Zentimeter auf 1,71 Meter gesenkt. Dank der neuen Abmessungen soll die Neuauflage innen mehr Platz bieten. Weil zudem künftig die Rückbank um 160 Millimeter verschoben werden kann, lässt sich das Ladevolumen hinter der elektrisch bedienten Klappe von 580 auf bis zu 1642 Liter erweitern.

Neben dem geringeren Gewicht und der verbesserten Aerodynamik sollen vor allem die serienmäßige Achtgang-Automatik und die neuen Motoren den Touareg sparsamer machen. Erstmals wird es den Tourag auch als Hybrid-Modell mit einem V6-Benzindirekteinspritzer mit 245 kW/333 PS geben, der von einem 34 kW/47 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Damit kann der Geländewagen mit bis zu 50 km/h auch rein elektrisch fahren. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 8,2 Litern angegeben, der CO2-Ausstoß mit 193 g/km. Bis 50 km/h kann der Touareg Hybrid rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden.

Als vorerst einziger reiner Benziner wird der bekannte 3,6 Liter große V6-Direkteinspritzer mit 206 kW/280 PS angeboten. Dessen Verbrauch wurde um 2,5 auf 9,9 Liter gesenkt, was einem CO2-Ausstoß von 236 g/km entspricht. Bei den Dieseln gibt es den weiterentwickelten V6-TDI mit 176 kW/240 PS und jetzt 7,4 Litern Verbrauch (195 g/km) sowie erstmals auch einen V8-Motor. Der 4,2-Liter aus dem Audi A8 erreicht hier 250 kW/340 PS und verbraucht 9,1 Liter km (239 g/km). Der V10-Diesel und der W12-Benziner werden aus dem Programm genommen.

Ebenfalls im Hinblick auf die Verbrauchswerte modifiziert wurde der serienmäßige Allradantrieb. In der Grundversion („4Motion“) verfügen alle Touareg der neuen Generation über einen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsenverteilergetriebe (4MOTION; Steigfähigkeit 31 Grad). Ähnlich wie der Tiguan Track & Field verfügt der Touareg zudem über ein „Offroad-Fahrprogramm“, das via Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf den Geländeeinsatz abstimmt, den Bergabfahrassistent aktiviert und die Automatikschaltpunkte anpasst.

 

Optional kann der V6 TDI via „Terrain-Tech-Paket“ statt mit Torsendifferential mit einem noch stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe inklusive Untersetzungsstufe sowie einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Mitten- und Hinterachsdifferential geordert werden (4XMOTION; Steigfähigkeit 45 Grad). Diese Version besitzt analog zur ersten Touareg-Generation einen Drehschalter, über den der Fahrer den Wagen jetzt über fünf Stufen an den jeweiligen Einsatz anpasst: 1. „Onroad“; 2. „Offroad“ (wie „Offroad-Fahrprogramm“ plus automatische Ansteuerung der mechanischen Sperren); 3. Low (wie „Offroad“ plus Aktivierung der Untersetzung, Anhebung der Schaltpunkte, kein automatisches Hochschalten im manuellen Modus); 4. Zusätzliche Sperrung des Mittendifferentials; 5. Zusätzliche Sperrung des Heckdifferentials.

Den Fahrer unterstützen jede Menge Assistenzsysteme. „Area View“ arbeitet mit vier Kameras, erkennt das Umfeld des Touareg und zeigt die Bilder auf dem Display in der Mittelkonsole an. Der Spurverlassenswarner „Lane Assist“ ist ebenso an Bord wie „Side Assist“, der vor von hinten herannahenden Fahrzeugen beim Spurwechsel warnt. Die automatische Distanzregelung ACC bremst zur Not bis zum Stillstand. Bi-Xenonscheinwerfer mit Dynamic Light Assist regeln das Fernlicht, ohne zu blenden.

Rund 500.000 Autofahrer entschieden sich für die erste Generation des Touareg. Ab April wird der Nachfolger beim Händler stehen.

GALERIE: Die Bilder vom neuen Volkswagen Touareg…

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