Whyte gewinnt ARC-Auftakt

Mit einer Gesamtfahrzeit von 3:06:25 Stunden konnten James Whyte und Philip Archenoul den Auftakt zur FIA African Rally Championship 2009 (ARC) für sich entscheiden.

24. Februar 2009

Michael Heimrich

James Whyte musste bis zur letzten Minute der Kobil Rally of Tanzania 2009 zittern. Doch wie durch ein Wunder konnte er seinen Subaru trotz Motorschadens durch die letzten beiden Wertungsprüfungen bringen und zog zum Ende der Rallye noch auf den ersten Platz vor.

Emmanuel Katto (Uganda) und Co Moses Matovu (Tanzania) mussten die Führung bei der Rally of Tanzania auf den rund 600 km langen Schotterpisten rund um Tansanias Hafenmetropole Dar es Salaam aufgeben, nachdem sie durch einen Reifenschaden und andere teschnische Probleme wertvolle Zeit verloren hatten. Mit 1:25 Minuten Rückstand auf Whyte wurde das Team im Subaru Impreza N14 Zweiter.

Olivier Costa und Jeff Ruhashyankjko belegten – ebenfalls im Subaru Impreza – den dritten Platz. Am Ende des zweiten Tages noch auf dem achten Platz, konnte das Team sich nach einer Aufholjagd am Sonntag auf einen Podiumsplatz vorarbeiten.

Ein hervorragendes Ergebnis konnten die als ‚Rally Chicks‘ bekannten Schwestern Lola und Megane Verlaque aus Südafrika für sich verbuchen.  Zur Rally of Tanzania brachten die Schwestern erstmals ihren erst eine Woche vor der Rallye eingetroffenen Volkswagen Polo S2000 an den Start. Durch den Transport des Fahrzeugs von Südafrika nach Tansania blieb dem werksunterstützten Team gerade einmal ein Tag zum Testen. 

Technische Probleme ließen das Damenteam zwischenzeitlich bis auf den zwölften Platz zurückfallen. In einem fulminanten Showdown prügelten die Ladies ihr neues Einsatzfahrzeug dann nocheinmal so schnell über den Schotter, dass im Ziel noch ein beachtlicher vierter Platz erreicht werden konnte.

Zu den prominenten Ausfällen gehörte unter anderem Tansanias mehrfacher Rallyechampion Ahmed Huwel, der seinen Subaru Impreza N11 nach der vierten Wertungsprüfung mit Motorschaden abstellen musste. Soweit kamen Patrice Comtois und Carl Voltaire erst gar nicht. Deren Subaru versagte den Dienst bereits auf der zweiten Prüfung am frühen Samstag Morgen. Ben Pelser, sonst ebenfalls ganz vorne an der Spitze dabei, fiel mit seinem Subaru nach einem Überschlag am Samstag Vormittag ebenfalls aus.

Das nächste Mal treffen sich die Teilnehmer der ARC zum zweiten Lauf der African Rally Championship im Rahmen der Safari Rally Kenya vom 3. – 5. April 2009, bei der außerdem die IRC zu Gast sein wird.

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