Vouilloz am Ziel angelangt

Peugeot-Pilot Nicolas Vouilloz musste bis zum Saisonfinale um den diesjährigen Titel in Frankreich fighten und gewann letztendlich vor Cedric Robert.

27. November 2006

Michael Heimrich

Zwei Zähler trennten Nicolas Vouilloz und Cedric Robert im „David gegen Goliath“-Saisonfinale rund um Saint Maxime, denn während der ehemalige Mountainbike-Profi mit einem Peugeot 307 WRC in das Saisonfinale ging, musste sich Cedric Robert einmal mehr mit dem Hubraumschwächeren Fronttriebler von Renault zufriedengeben. Und Vouilloz konnte beim weitestgehend nassen Bedingungen im Allradler von BSA von Beginn an loslegen und ließ sich insgesamt elf der zwölf WP-Bestzeiten gutschreiben, die an drei Tagen von den teilnehmenden Teams bestritten wurden.

„Ich bin sehr gerührt und ich zufrieden“, so der von den Pressevertretern umgarnte Titelträger. „Wir haben das zu Beginn der Saison gesteckte Ziel erreicht, trotz einiger auftretender Probleme zwischendurch. Für mich ist es der zweite wichtige Titel meiner noch kurzen Rallye-Karriere, nach dem Sieg beim Markenpokal Volant 206.“ – Die offizielle Vergabe des Titels des Automobilverbandes FFSA erfolgt am 11. Dezember.

Zweiter wurde der bestens aufgelegte Michel Boetti im älteren Peugeot 306 Maxi, der einmal schnellster war und mit knapp über dreieinhalb Minuten das Ziel erreichte. Der Michelin Trophy-Gewinner Patrick Rouillard beendete das französische Saisonfinale auf Position drei, dahinter reihte sich Cedric Robert ein, der sich mit dem Vizetitel in der Gesamtwertung und er Meisterschaft in der S1600-Kategorie zufrieden geben musste. Dabei hatte Robert noch Glück, denn ein Schaden an der Elektrik kostete den Renault-Piloten noch eine Strafzeit von 2:20 Minuten.

Fünfter wurde der lange Zeit auf Rang zwei geführte Dany Snobeck, der sich in der letzten Prüfung einen Reifenschaden einhandelte und somit sehr viel wertvolle Zeit verlor. Der sechzigjährige Motorsport-Allrounder gewann die Rallye du Var im Jahr 1982.

Endstand der Rallye du Var 2006:
1. N. Vouilloz/N. Klinger – Peugeot 307 WRC  2:32:10.5
2. M. Boetti/E. Nas de Tourris – Peugeot 306 Maxi  + 3:33.2 Minuten
3. P. Rouillard/G. Zazurca – Toyota Celica GT-4  + 5:13.9
4. C. Robert/G. Bedon – Renault Clio S1600  + 6:24.7
5. D. Snobeck/G. Mondesir – Peugeot 307 WRC  + 8:03.0
6. E. Mauffrey/C. Mary – Subaru Impreza WRX  + 8:27.4
7. C. Astier/M. Astier – Citroën Xsara VTS  + 12:30.0
8. O. Marty/L. Martin – Renault Clio RS  + 13:36.1

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