Unglücklicher Start für Heinen

So hatten sich Timo Heinen und Benedikt Hofmann ihren Start in den Mitropa-Rallye-Cup nicht vorgestellt. Bereits auf der zweiten Prüfung war die Rallye zu Ende.

12. April 2010

Michael Heimrich

Es war kein guter Start für Timo Heinen in seine Mitropa-Cup-Saison. Bereits auf der zweiten Prüfung bei der Lavanttal-Rallye südlich von Graz löste sich die Kupplung am Königseder-Clio in Rauch auf.

Dabei war das Freyunger Rallyeteam mit großen Erwartungen in der Steiermark zum Start der „Europameisterschaft für Privatfahrer“ angereist: Erfahrungen auf internationaler Bühne und schon ein kleines Punktepolster in der Tabelle sollten eigentlich heraus springen.

Zumindest das erste Ziel wurde erreicht: „Wir haben sehr schnell gelernt, dass wir mit dem Mitropa-Cup in ganz andere Dimensionen vorstoßen“, erklärt Heinen. Wo bei nationalen Rallye maximal 35 Kilometer auf Bestzeit gefahren werde, seien es im Lavanttal über 170 Kilometer gewesen. Heinen: „Wir haben 14 Stunden gebraucht, um die Prüfungen zu besichtigen. Da reiht sich Kurve an Kurve auf engen Straßen und alles durch den Wald.“

Auch für Co-Pilot Benedikt Hofmann, der ansonsten selbst ins Lenkrad greift, war das eine ganz neue Erfahrung: „Ich hab 120 Seiten Aufschrieb angefertigt“, berichtet der Student. Selbst bei der Drei-Städte-Rallye sei das gut um die Hälfte weniger.

Der nächste Einsatz im Mitropa-Rallye-Cup steht nun am 7. und 8. Mai bei der Saturnus-Rallye im slowenischen Ljubljana an. Zum Lernprozess der Beiden vom MSC Freyung, der dann weitergehen wird, gehört auch, dass sich das ursprüngliche Ziel, mit dem 178 PS starken, der Konkurrenz aber leistungsmäßig nicht ebenbürtigen Königseder-Clio taktisch zu fahren und auf die beste Chance zum Angriff zu warten, sich mit dem frühen Ausfall in Österreich erledigt hat. „Nun müssen wir von Anfang an ordentlich Gas geben“, gibt Timo Heinen vor. „Damit steigt aber auch das Risiko.“

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