Team Middle East übernimmt Führung

Team Portuguese verliert die Führung in der Gesamtwertung an Team Middle East. Schwarz sichert sich und Team Germany 1 den dritten Tagessieg

17. Juli 2008

Michael Heimrich

Der zweifache Middle East Rallyemeister Said Rashid Al Hajri und sein Co Tim Trenker verdrängen die Portugiesen, die seit der ersten Etappe die Führung in der Gesamtwertung halten, von der Spitze. Nervenaufreibende Momente erlebt Team Middle East noch nach der Zieleinfahrt. „Wir wussten, dass wir richtig schnell waren und eine super Leistung gebracht haben. Am Checkpoint müssen wir die Bordkarte abstempeln lassen, konnten sie aber nicht entdecken. Wir haben das ganze Auto auf den Kopf gestellt. Unauffindbar. Tim hat seine Fußleiste abmontiert: die Karte war durch einen kleinen Spalt dahinter gerutscht. Zum Glück haben wir sie wieder und können als Führende die Herausforderungen in der Mongolei in Angriff nehmen,“ schilderte Al Hajri noch abends aufgeregt die Situation.

Zum dritten Mal auf der Transsyberia Rallye 2008 war Team Germany 1 am schnellsten unterwegs. In 51:21 Minuten raste es zum Sieg. Ein schönes Geschenk, das sich Armin Schwarz zu seinem 45. Geburtstag mit Unterstützung seines Navigators Andi Schulz machte. Platz zwei ging an die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto mit 55:35. Denis Levyatov und Sergey Talantsev vom Team Russia 1 erreichten in 57:39 Minuten Platz drei. In der Gesamtwertung trennt die führenden Teams Middle East und France lediglich 1:36 min.

Team Italia muss sich von der Transsyberia Rallye 2008 verabschieden. Antonio Tognana und sein Co Carlo Cassina fuhren zu schnell über eine Bodenwelle. Im Anschluss klagte Tognana über Rückenschmerzen. Der Italiener wurde im Krankenhaus in Nowosibirsk erstversorgt und wird mit dem Verdacht auf eine Wirbelverletzung per Flugzeug nach Hause transportiert.

Das Programm der kommenden Etappe ändert sich. Die Sonderprüfung entfällt, da der Rennarzt Tognana bis zur Übergabe ins Flugzeug betreut und somit nicht rechtzeitig an der Wertungsprüfung eintreffen kann. Die 7. Etappe von Nowosibirsk Richtung Kosh Agash wird daher als reine Überführung gefahren. Nahe der Grenze zur Mongolei werden die Teams erstmals auf der Transsyberia Rallye 2008 in freier Natur übernachten.

Die 6. Etappe der Transsyberia Rallye 2008 startete von Omsk aus knapp 700 Kilometer nach Nowosibirsk, der bekanntesten Station der Transsibirischen Eisenbahn und Hauptstadt Sibiriens. Die Route führte flach und schnell über trockene Wege, gesäumt von sumpfigen Wiesen und vereinzelten Baumgruppen. Vollste Konzentration wurde von den Teams auf 78 Kilometer Sonderprüfung gefordert. Zu den größten Herausforderungen zählten dabei die Bewältigung des aufgewirbelten Staubs anderer Fahrzeuge sowie das Navigieren im Hinterland von Nowosibirsk.

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