Sordo gewinnt O.K. Auto-Ralli

Beim zweiten Einsatz bei der finnischen O.K. Auto-Ralli konnte Citroën-Werksfahrer Dani Sordo den Sieg davontragen.

14. Juli 2008

Michael Heimrich

Um gut für das Schotterfestival in Finnland gerüstet zu sein, schickte das Citroën-Werksteam den Spanier Dani Sordo und seinen Beifahrer Mark Marti zum finnischen Meisterschaftslauf O.K. Auto-Ralli. Für die teilnehmenden Teams standen 92 WP-Kilometer auf dem Programm und nach einer Fahrzeit von knapp einer Dreiviertelstunde setzte sich das spanische Duo gegen Juha Salo im Gruppe N-Mitsubishi mit 1:20.9 Minuten Vorsprung durch.

„Dieser Einsatz war in doppelter Hinsicht sehr zufriedenstellen“, so der Chassis Manager Laurent Frégosi. „Einerseits konnten wir im Wettbewerb die Einstellungen für den kommenden Lauf testen und andererseits konnten wir den neuen Pirelli ´Soft´-Reifen auf dem Prüfstand stellen, der zum ersten Mal an diesem Wochenende eingesetzt wurde“, fügt Émilie Lefur hinzu.

Auch Dani Sordo zeigte sich zufrieden über den Sieg für seinen Arbeitgeber. „Im Laufe des Tages habe ich mich auf die Ansage von Marc konzentriert“, so der Spanier. „Ich habe mich im Auto sehr wohl gefühlt und das Setup hat für die Prüfungen gestimmt. Vor der Veranstaltung hat es geregnet und so war es in den Prüfungen sehr feucht. Wir haben davon ziemlich profitiert, da wir somit viele neue Aufzeichnungen bekommen haben.“

Der nicht unumstrittene Werksfahrer des französischen Einsatzteams feierte somit den ersten Gesamtsieg in einem World Rally Car, was ihm sichtlich viel Aufschwung für die verbleibende Saison gibt. „Für mich war es eine zusätzliche Möglichkeit die finnischen Wertungsprüfungen kennenzulernen, was gut für mein Selbstbewusstsein ist. Es war außerdem sehr nett zu Siegen, es war der erste Sieg in einem WRC, mein erster mit Marc und im C4. Ich hoffe, dass war er der Anfang“, sagte Sordo zum Schluss.

Dritter wurde Jari Ketomaa im Subaru Impreza WRX N14 vor Kosti Katajamäki im Mitsubishi Lancer Evo IX. Aaron Burkart nutzte die Rallye vorrangig um ein passendes Finnland-Setup für sein C2 zu erarbeiten. Gegen Ende bremsten den 25-jährigen Motorenprobleme ein. Mehr als ein 28. Gesamtrang sprang für ihn danach nicht mehr heraus.

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