Rückschlag für Colin McRae

Der überraschende Ausstieg von Nissan kam auch für Colin McRae völlig unerwartet. Erneut steht der Schotte ohne Vertrag und ein neues Cockpit da.

8. März 2005

Michael Heimrich

Ein Sieg bei der Dakar war das erklärte Hauptziel von Colin McRae. Dafür wollte der Schotte die Entwicklungsarbeit an seinem Nissan Pickup intensivieren, doch dann überraschte ihn der Ausstieg des japanischen Unternehmens aus dem Raid-Geschäft.

„Ich weiß nicht wirklich was da passiert ist. Eigentlich hatte ich den Eindruck das alles normal läuft. Die Ergebnisse und die Leistungen sollten eeine Fortsetzung das Programm eigentlich rechtfertigen“, erklärte der Schotte. McRae gewann 2005 zwei Etappen und führte die Rallye zwischenzeitlich an, eher er nach einem schweren Unfall am sechsten Tag alle Sieghoffnungen begraben musste.

Während aus gut informierten Quellen zu erfahren war, dass Nissan die Dakar-Aktivitäten über die jeweiligen Importeure am Leben erhalten will, erklärt McRae, dass er keine weiteren Informationen besitze. „Wir müssen jetzt erstmal abwarten. Es ist ist das gleiche wie am Ende meiner Rallye-WM-Einsätze: Wenn man nicht auf dem gleichen Level weitermachen kann, dann muss sich fragen, ob es Sinn hat dabei zu bleiben“, so McRae.

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