Rückschläge für deutsche Fahrer

Große Probleme erwarteten Matthias Kahle, Stephan Schott und Thomas Wallenwein am fünften Tag der Rallye Dakar.

8. Januar 2009

Michael Heimrich

Wegen einer gebrochenen Spurstange konnten Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann die gestrige fünfte Etappe der Dakar nicht beenden. Mit Hilfe ihres Servicetrucks haben sie die Lenkung des Fast&Speed-Buggy in der Prüfung repariert. Es ist davon auszugehen, dass Kahle und Schünemann heute die Fahrt fortsetzen können. Allerdings müssen die Piloten des HS RallyeTeams mit einer großen Zeitstrafe rechnen, durch die sie im Gesamtklassement mindestens 10 Plätze zurückfallen werden.

Noch schlimmer lief es für Stephan Schott und Thomas Wallenwein. Nach den ersten Meldungen von der Strecke hatte man nur wenig Hoffnung, dass beide Fahrzeuge die diesjährige Dakar in Wertung fortsetzten könnten. Das bange Warten im Biwak wurde gegen 21 Uhr Ortszeit belohnt, denn da wurde von der Rennleitung eine Verkürzung der aktuellen Etappe offiziell verkündet. Grund dafür war die Tatsache, dass bis zu diesem Zeitpunkt nur 28 PKW’s und 9 Trucks das Biwak in San Rafaél erreicht hatten. Das Ziel der Wertungsprüfung, noch 84 km vor dem Biwak, hatten zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 32 PKW’s und 15 Trucks in Wertung passiert gehabt.

Der zuerst gemeldete Kupplungsschaden bei Stephan Schott entpuppte sich nun als Getriebeschaden. Unter normalen Bedingungen hätten es Stephan Schott und Holm Schmidt nicht mehr rechtzeitig in das Etappenziel in San Rafaél geschafft. Der Geschäftsführer der hessischen Werkzeugfirma KS-Tools, setzte die Fahrt dennoch fort und sein unermüdlicher Kampfgeist wurde letztendlich belohnt, als die Rennleitung die Verkürzung der Etappe bekannt gab. Auch Thomas Wallenwein kann die Dakar im knallroten Renn-Unimog des Teams fortsetzen. Mit defekten Rennstoßdämpfern an der Vorderachse traf der Deutsche nach langsamer und kontrollierter Fahrt gegen 23 Uhr im Etappenziel endlich ein.

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