Mikkelsen knapp vor Hänninen

Andreas Mikkelsen und Juho Hänninen fahren beim IRC-Auftakt auf den Azoren in einer eigenen Liga. Nach dem kurzen Auftakt liegen sie bereits deutlich vor dem restlichen Feld. Skoda-Youngster Sepp Wiegand kann ebenfalls beeindrucken.

23. Februar 2012

Michael Heimrich

Mit lediglich 1,4 Sekunden Vorsprung beendet Skoda-Pilot Andreas Mikkelsen die erste Etappe der Azoren-Rallye als Spitzenreiter. Nach dem kurzen Auftakt folgt Markenkollege Juho Hänninen auf Platz 2, Bryan Bouffier ist als bester Peugeot-Pilot Dritter, liegt aber bereits 23 Sekunden zurück. "Andreas und Juho sind Schotterspezialisten. Sie haben bereits einen großen Vorsprung und ich muss unbedingt schneller werden", meinte der Franzose. 

Für Mikkelsen begann der Tag mit einer Schrecksekunde. "In der drittletzten Kurve der ersten Prüfung fing ich mir einen Plattfuß ein", schilderte der amtierende IRC-Champion. Doch der Schaden hatte keinen Einfluss, Mikkelsen setzte die erste Bestzeit der Rallye. Hänninen haderte zunächst mit der Glätte auf den Strecken über die Vulkaninsel, konnte aber wenig später auftrumpfen und war auf WP2 Schnellster. Die lediglich 2,2 Kilometer lange Abschlussprüfung sorgte für keine Überraschung: Mikkelsen blieb vor Hänninen. "Ich habe erwartet, dass Andreas schnell sein würde. Wir werden morgen weiter Druck auf ihn machen", kündigte Hänninen an.

Hinter dem Podium platziert sich Bruno Magalhães (Peugeot) auf Rang vier. Sepp Wiegand kann einen beeindruckenden Start in seine neue IRC-Karriere hinlegen und landet im Fabia S2000 von Skoda Deutschland auf der fünften Position (+52.0), trotz angeknackster Felge und leicht verbogener Hinterradaufhängung nach Touchieren der Betonstreckenbegrenzung auf der letzten Prüfung. Hermann Gassner jr. ist am Abend Siebter mit einem Rückstand von 56.1 Sekunden auf die Spitze.

Weil am zweiten Tag die fünf Erstplatzierten nach der zweiten Prüfung in umgekehrter Reihenfolge starten, müssen Wiegand und Co Timo Gottschalk am zweiten Tag als Straßenfeger für die anderen Piloten eine Spur legen. "Wir sind neu und müssen lernen, auch als Erste zu fahren", gibt Sepp Wiegand später zu Protokoll.

Zwischenstand nach WP3 von 14
01. Mikkelsen/Floene,  Škoda Fabia S2000 13:53.7
02. Hänninen/Markkula, Škoda Fabia S2000 +1.4
03. Bouffier/Panseri, Peugeot 207 S2000 +23.0
04. Magalhães/Magalhães, Peugeot 207 S2000 +29.9  
05. Wiegand/Gottschalk, Škoda Fabia S2000 +52.0
06. Moura/Eiró, Mitsubishi Lancer Evo IX +53.7
07. Gassner jr./Wicha, Škoda Fabia S2000 +56.1
08. Salyuk jr./Cherepin, Ford Fiesta S2000 +1:17.5
09. Al-Ketbi/Al-Kendi, Škoda Fabia S2000 +1:37.2                          
10. Tamrazov/Arena, Ford Fiesta S2000 +1:42.9

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