McRae feiert ungefährdeten Sieg

Die Zulu Rally South Africa wurde nicht von den Fahrern der S2000-Fahrzeuge dominiert, sondern von Alister McRae im Mitsubishi Lancer Evo VIII.

28. Mai 2006

Michael Heimrich

Am Donnerstagabend fanden sich 60 Teams am Start der Zulu Rally South Africa in Durban ein. Die Veranstalter des WM-Kandidaten haben im Vorfeld unterschiedliche Wertungsprüfungen abgesteckt, um den Offiziellen der FIA die Variation der Bedingungen zu zeigen. Das starke Feld mit den Fahrzeugen der neuen S2000-Kategorie wertete der Italiener Umberto Scandola auf, der gefördert vom italienischen Verband CSAI an allen Läufen der neu geschaffenen International Rally Challenge teilnehmen wird.

Doch die Piloten der S2000-Fahrzeuge sollten mit den Ausgang der Veranstaltung nichts zu tun haben, denn Alister McRae setzte von Beginn an die Pace und gewann nach fünf von zwölf Bestzeiten letztendlich mit 56 Sekunden Vorsprung vor Enzo Kuun im Volkswagen Polo S2000, der die Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen konnte. Pech dagegen hatte Serge Damseaux, der in der vorletzten Wertungsprüfung von der Strecke kam und sich zuvor einen spannenden Zweikampf mit McRae lieferte.

„Die Veranstaltung war gut organisiert“, lobte der Sieger nach der Zieldurchfahrt. „Es war ein spannender Fight gegen die S2000-Autos, trotzdem waren diese nicht so stark, wie ich es erwartet habe. Wenn ich sehe, wie schnell diese Autos in der italienischen Meisterschaft unterwegs waren, habe ich diese hier etwas schneller erwartet. Ich hoffe trotz des Unfalls von Serge Damseaux am Montag vor dem Rückflug sein Auto testen zu können, doch ich bin mir nicht sicher, ob es möglich sein wird.“

Dritter wurde Etienne Lourens im Toyota RunX RSi S2000, der sich gegen den Briten Robbie Head im Mitsubishi Lancer Evo IX durchsetzen konnte. Unglücklich verlief die Veranstaltung dagegen für das Team Italia CSAI und den erst 21-jährigen Fahrer Umberto Scandola. Schon am ersten Tag musste der junge Italiener vorzeitig mit einem Aufhängungsschaden aufgeben, beim Service wurden außerdem Fehlzündungen am Zweiliter-Triebwerk festgestellt, die auf die Qualität des Kraftstoffs zurückgeführt werden.

Endstand der Zulu Rally South Africa 2006:
1. A. McRae/G. Noble – Mitsubishi Lancer E8 Gr. N 2h 31:48
2. E. Kuun/G. Hodgson – Volkswagen Polo S2000 + 56 Sekunden
3. E. Lourens/A. Vermeulen – Toyota RunX RSi S2000 + 5:28 Minuten
4. R. Head/R. Houghton – Mitsubishi Lancer E9 Gr. N + 6:10
5. H. Fekken/P. Arries – Volkswagen Polo S2000 + 6:31
6. F. Rueda/M. Botha – Mitsubishi Lancer E9 Gr. N + 6:48
7. N. Ryan/S. van Heerden – Subaru Impreza WRX Gr. N + 8:43
8. J.-P. Damseaux/C. Vrey – Toyota RunX RSi + 9:02

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