Matthias Kahle mit Bestleistung

Matthias Kahle und Co Thomas Schünemann surfen bei der Rallye Dakar nicht nur auf den Dünen der Atacamawüste, sondern auch auf der Erfolgswelle.

11. Januar 2011

Michael Heimrich

Auf der schwierigsten Etappe feierten die Buggy-Piloten ihr bestes Tagesergebnis. „Bei einer Dakar gibt es keinen perfekten Tag, wenn man nicht gerade in einem Werksteam fährt“, hatte Copilot Dr. Thomas M. Schünemann zwei Tage vor dem Start der Wüstenrallye erklärt. Bei der bis dato härtesten Prüfung der Rallye wurde der Navigator fast eines besseren belehrt.

Auf der 508 Kilometer langen Speziale liefen Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann zu Höchstform auf. Die Piloten des HS RallyeTeams brachten ihren SMG Diesel- Buggy ohne Probleme ins Etappenziel. Die Deutschen absolvierten drei schwierige Dünenabschnitte, ohne einmal vom rechten Weg abzukommen und ohne ihren zweiradgetriebenen Boliden ein einziges Mal freischaufeln zu müssen. Die einzigen Schwierigkeiten bereiteten ihnen die Temperaturen des Dreiliter-Dieselmotors sowie Aussetzer in der Gegensprechanlage.

Auf der Königsetappe waren Kahle/Schünemann erneut die Überraschung des Tages. Nach über sechseinhalb Stunden Fahrt erreichten sie das Etappenziel auf Rang Acht – damit waren lediglich das Volkswagen-Quartett, zwei X-Raid-BMW und der Nissan von Nani Roma schneller als der Buggy des HS RallyeTeams. In der Gesamtwertung behaupten die Deutschen die zehnte Position mit jetzt 2:10 Stunden Vorsprung auf den Elftplatzierten Eric van Loon (Mitsubishi). In der Buggy-Wertung holen Kahle/Schünemann ihren siebten Tagessieg und vergrößern den Abstand auf Ronan Chabot (SMG-Buggy) auf gigantische 7:26 Stunden.

„Die Prüfung heute war sehr lang, für meinen Geschmack fast ein bisschen zu lang. Die größte Schwierigkeit waren definitiv drei schwierige Dünenpassagen. Wir sind über Kanten gefahren, hinter denen es 150 Meter tief bergab mit 60 Prozent Gefälle ging. Da musste man höllisch aufpassen, dass man mit dem richtigen Tempo und Winkel ankommt“, so Matthias Kahle. „Abgesehen von ein paar Aussetzern in der Gegensprechanlage und einer teils erhöhten Motortemperatur hatten wir zum Glück keine Probleme.“

GALERIE: Die Bilder der Dakar 2011 …

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