Großer Zeitverlust für Schott

Stephan Schott rettete einen weitwunden Mitsubishi Pajero nach einem Unfall ins Ziel des dritten Tages und verliert fast 40 Plätze. Dagegen können Thomas Wallenwein und Andre Jockusch sich auf den 58. Platz der Truck-Wertung verbessern.

6. Januar 2009

Michael Heimrich

Nach dem guten zweiten Tag von Stephan Schott und dem etwas schlechteren Abschneiden des knallroten KS-Tools Race-Trucks, wurden auf der dritten Etappe die Rollen getauscht.

Schon zu Beginn der zweitlängsten Tagesetappe der diesjährigen „Dakar“ wurde wieder mächtig viel Staub aufgewirbelt. Ergebnis dessen, fand sich ein anderer Teilnehmer mangels ausreichender Sicht im Heck des Pajeros von Stephan Schott und seines Leipziger Co-Piloten Holm Schmidt wieder. Dabei wurde der Mitsubishi hinten links so stark beschädigt, dass Stephan Schott fast den gesamten Weg zum Etappenziel in Jacobacci nur in langsamer Fahrt absolvieren konnte.

„Wir sind froh überhaupt im Ziel zu sein“, sagte Schott im abendlichen Biwak. „Nach dem Unfall sind wir sehr verhalten gefahren, um nicht mehr zu beschädigen als nötig.“ Den Technikern des Team FleetBoard Mercedes-Benz stand eine lange Nacht bevor, doch nach einer ersten Diagnose gab Technikchef Philipp Tiefenbach Entwarnung: „Der Schaden hält sich in Grenzen – das kriegen wir über Nacht locker hin. Das heißt zwar dann für die Mechaniker wieder wenig Schlaf, aber so ist es halt bei der Dakar.“ Nachdem die Crew schon am Tag zuvor an Stephan Schotts KS-Tools Pajero vorsichtshalber der Turbo gewechselt wurde und auch noch rundherum viel zu tun hatten, gab es für sie schon nur Schlaf im Truck während der Fahrt auf der Verbindungsetappe.
Dagegen konnte der Race-Unimog ein paar Plätze in der Truckwertung gut machen. Gestern noch an Position 67 geführt, konnte er neun Plätze aufholen und belegt nach Tag drei den 58. Platz.

„Das für die Nacht bezogene Biwak hat `Mauretanien Qualität`: windig, staubig, einfach unangenehm. Alle laufen mit ihren Skibrillen rum und dann hat es auch noch angefangen zu regnen; darüber hinaus noch ein Temperatursturz auf 20 Grad. Das fühlt sich absolut winterlich an nach den Sonnentagen zu Beginn der Rallye.“ skizziert Ellen Lohr die Situation vor Ort in Argentinien.
Die heutige vierte Wertungsprüfung, von Jacobacci nach Neuquén in der Provinz Rio Negro, wurde kurzfristig aus verwaltungstechnischen Gründen um knapp 80 km verkürzt. Somit ist die Speziale nunmehr 380 km lang und beinhaltet felsige und sandige Abschnitte.

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