Gottschalk erobert mit Przygonski den vierten Platz

Jakub Przygonski und Beifahrer Timo Gottschalk erobern auf achter Etappe der Rallye Dakar Gesamtrang vier. Den Tagessieg holte sich zum ersten Mal Audi-Pilot Mattias Ekström.

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10. Januar 2022

Michael Heimrich

Der achte Tag, der den „Dakar“-Tross nach Wadi ad-Dawasir führte, begann auf der 394,90 Kilometer langen Wertungsprüfung mit sandigem Terrain und kleineren Dünenquerungen. Schmale Schotterpfade mit vielen Steinen folgten, ein Schott, in dem es auch nass werden konnte, wenn man von der Route abwich sowie Dünenquerungen der Kategorie 2 und 3. Ab Kilometer 140 stand wieder höheres Tempo auf der Agenda. Die Navigatoren waren dann angesichts wechselnder Täler und Wadis gefragt – etwa um den richtigen Weg zwischen zwei Bergketten zu finden.

Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben sich bei der Rallye Dakar mit Tagesrang acht die vierte Gesamtposition gesichert – um die sich gleich mehrere Teams unmittelbar bewerben. Die „Dakar“-Vierten des Vorjahres bilden aktuell die Speerspitze jener, die auf Hecktantrieb-Buggys setzen. Mit ihrem X-raid-Mini liegen sie im Gesamtklassement nun 1:28.06 Stunden hinter Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah (Toyota). Unmittelbar hinter dem polnisch-brandenburgischen Duo: Orlando Terranova (Prodrive), nur 3.33 Minuten zurück.

Der Tagessieg ging auf der Etappe nach Wadi ad-Dawasir erstmals an Mattias Ekström (Audi).

Vorläufiger Gesamtstand nach Etappe 08

1. Al-Attiyah/Baumel (Toyota) 27:45.52 Std.
2. Loeb/Lurquin (Prodrive) 28:23.50 Std.
3. Al-Rahji/Orr (Toyota) 28:39.05 Std.​
4. Przygonski/Gottschalk (Mini) 29:13.58 Std.
5. Terranova/Oliveras Carreras (Prodrive) 29:17.13 Std.

Vorschau Etappe 09  (Wadi ad-Dawasir–Wadi ad-Dawasir) 

Prüfungskilometer: 287 km
Gesamtdistanz: 491 km
Start/Ziel: 07:10/10:06 Uhr (MEZ)

Der  neunte Tag bringt eine Schleife rund um Wadi ad-Dawasir. Mit ihr steckt der „Dakar“-Veranstalter A.S.O. (Amaury Sport Organisation) den südlichsten Punkt der 2022er-Ausgabe ab. „Von den Zahlen her klingt die neunte Etappe harmlos – ’nur‘ 287 Kilometer Prüfung, dazu 204 Kilometer Verbindungsetappe. Eine Schleife ganz im Süden, wo dei ‚Dakar‘ schon war. Ein schnelles Terrain damals, spitze Felsen, viele Canyons. Bei der Navigation muss man seine Sinne geschärft haben – denn im falschen Canyon kann man schnell sehr viel Zeit verlieren. Wenn alles glatt läuft kann die Etappe so harmlos sein, wie sie auf dem Papier aussieht. Das dem so ist – diese Wahrscheinlichkeit ist aber auch nicht sonderlich hoch. Könnte also die einfachste Etappe der zweiten Woche sein“, beschreib Beifahrer Dirk von Zitzewitz.

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