Gemeinsam statt einsam

Die Neustrukturierung des Rallyesports nimmt weiter Fahrt auf. Künftig könnten Rallye-WM und IRC stärker zusammenarbeiten, um Fahrern und Teams gemeinsame Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten.

12. August 2011

Michael Heimrich

Nach dem Weggang der Rallye Monte Carlo fehlt der Interkontinentalen Rallye Challenge (IRC) künftig das große Zugpferd. Zwar verfügt man weiterhin über zwei bis drei gut besuchte Klassiker in Belgien, Tschechien und Italien, doch bei den restlichen Rallyes nimmt das Interesse langsam ab. Trotz der weiterhin guten TV-Vermarktung auf Eurosport macht die wiedererstarkte Rallye-Weltmeisterschaft der kleinen Schwester IRC das Leben schwer. Auch intern gab es immer wieder Streit. Der Werkseinsatz von Skoda, war der französischen Konkurrenz ein Dorn im Auge, sorgte allerdings für eine hohe Qualität an der Spitze des Teilnehmerfeldes.

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssen die IRC-Veranstalter ihr Konzept überdenken. Unerwartete Hilfe kommt dabei von der FIA. Dort wird diskutiert, die Rallye-EM endgültig zu beerdigen und dafür mit der IRC gemeinsame Sache zu machen. Deren Zukunft müsse aber in der Konzentration auf Privatiers liegen, so sieht es zumindestens Jarmo Mahonen, Chef der FIA Rallye-Kommission. Profis und Hersteller gehören in die Weltmeisterschaft.

"Es gibt in fast jeder Sportart ein pyramidenförmiges Aufstiegssystem, nur im Rallyesport nicht“, erklärte der Finne gegenüber Autosport. Aus seiner Sicht könnte die IRC künftig den Unterbau für die Rallye-WM bieten. Gemeinsame Sache könnte man erstmals ab 2013 machen, wenn die Kalender für beide Serien verabschiedet werden. „Wir müssen den Privatiers eine starke Plattform bieten, die es ihnen ermöglicht, den Aufstieg in den Profisport zu schaffen“, so Mahonen.

Der Vorschlag zur Zusammenarbeit liegt dem IRC-Veranstalter auf dem Tisch, auf eine Antwort wartet Mahonen allerdings noch.

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