Europameisterschaft in Asien

Der siebte EM-Lauf des Jahres führt die eingeschriebenen Teilnehmer nach Izmir, die drittgrößte Stadt der Türkei, die geographisch gesehen eigentlich schon in Asien liegt.

6. September 2005

Michael Heimrich

Am kommenden Wochenende findet der siebte von neun Läufen in der diesjährigen Europameisterschaft statt, die Fiat Rally 2005. Am Samstag erwarten die Teilnehmer 128,84 WP-Kilometer, verteilt auf neun Asphaltprüfungen, ehe am Sonntag dann in nur sechs Prüfungen eine ähnliche Distanz absolviert wird. Gegen 15 Uhr werden die ersten Teams zurück in Izmir erwartet und rein rechnerisch könnte Renato Travaglia den Titel vorzeitig gewinnen.

Doch um dies zu verhindern hat der Hauptsponsor der Veranstaltung an der Ägäisküste mit einigen hochkarätigen Piloten vorgesorgt. So schickt die Werksmannschaft von Fiat neben Giandomenico Basso zwei weitere Punto Super 1600 ins Rennen. Gefahren werden die Fahrzeuge von Paolo Andreucci, der in diesem Jahr auf die italienische Meisterschaft angesetzt wurde und JWRC-Pilot Mirco Baldacci. Auch die türkischen Fiat-Piloten Hamdi Ünal im Palio Super 1600 und Volkan Isik im Punto werden Basso Rückendeckung geben.

Mit der Startnummer 1 geht der Vorjahresmeister Simon Jean-Joseph, wie gewohnt im Renault Clio S1600 des Oreca-Teams, in den EM-Lauf. Der aus Martinique stammende Werksfahrer hat sich mittlerweile mit der misslungenen Titelverteidigung abgefunden und begann nach der tschechischen Barum die Testarbeit am neuen Rallye-Fahrzeug der Konzerntochter Dacia. Wie Jean-Joseph treten die Lokalmatadoren Ercan Kazaz und Burak Cukurova mit einem Super 1600 von Renault an.

Keine Chancen auf die vorderen Platzierungen hat Yagiz Avci im Ford Fiesta Super 1600 vom türkischen Importeur, sowie die zahlreichen einheimischen in ihren Gruppe N-Fahrzeugen.

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