„Erwarte ein hohes Tempo“

Mit vier Autos startet Volkswagen in die Dakar 2007. Im Interview erläutert Sportchef Kris Nissen, welche Ziele sich die Wolfsburger gesetzt haben.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Welche Strategie verfolgten Sie bei der Auswahl der Volkswagen Werkspiloten?
„Wir wollten eine Mischung aus Piloten und Beifahrern, die Speed und Siegeshunger genauso mitbringen wie Reife und Erfahrung. Das ist uns mit unserem Aufgebot gelungen. Das Alter eines Fahrers ist im Marathon-Rallyesport nicht so ausschlaggebend wie in anderen Motorsport-Disziplinen. Es gibt Piloten, die mit 45 oder 55 Jahren sehr schnell sind. Denn bei der Rallye Dakar wird eine Mischung aus Schnellfahren, Gelände lesen und Fahrzeugbeherrschung gefordert.“

In welchen Bereichen wurde der Volkswagen Race Touareg 2 weiter entwickelt?
„Der neu entwickelte Vierventil-Dieselmotor bietet eine bessere Fahrbarkeit, etwas mehr Leistung und insgesamt mehr Drehmoment über einen größeren Bereich, was gerade das Fahren im schwierigen Gelände erleichtert. Dazu haben wir das Getriebe optimiert. Außerdem haben wir in der Fahrwerksentwicklung zusammen mit unserem neuen Partner ZF Sachs einen weiteren Schritt vorwärts gemacht.“

Wie stark schätzen Sie Ihr Team ein?
„Ich denke, dass wir noch stärker als im Vorjahr sind. 2006 hatten wir Schwierigkeiten im weichen Sand, doch die haben wir erkannt und mit den entsprechenden Veränderungen gebannt. Ich denke, wir sind auf Augenhöhe mit unserem Hauptkonkurrenten Mitsubishi, der in den vergangenen Jahren den Maßstab im Marathon-Rallyesport gesetzt hat. Doch auch die X-Raid-BMW und der Buggy von Jean-Louis Schlesser sind stark einzuschätzen. Es wird ein harter Kampf und sicher für jedes der genannten Teams extrem spannend.“

Hat sich die Strategie für die „Dakar“ 2007 geändert?
„In den Vorjahren gab es noch eine erfolgreiche Taktik, bei der man mit einer abwartenden Haltung siegfähig war. Doch das ist 2007 sicher nicht mehr möglich und alle Teams, auch die unserer Konkurrenz, müssen von Beginn an 100 Prozent geben, um zu gewinnen. Ich erwarte in diesem Jahr ein noch höheres Tempo, was sowohl die Autos als auch die Fahrer und Beifahrer enorm fordern wird.“

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