EOS-Sieg von Markko Märtin

Einen ungefährdeten Sieg erzielt Peugeot-Werksfahrer Markko Märtin bei seiner Heimveranstaltung in Estland, die er als Finnland-Test bestritten hat.

24. Juli 2005

Michael Heimrich

Nach einem Jahr Pause startete der Este Markko Märtin wieder einmal bei der EOS Rally, rund um seine Heimatstadt Tartu. Die nur 2.7 Kilometer lange und auf Asphalt ausgetragene Auftaktprüfung begann mit einer Überraschung, denn nicht der Peugeot-Werksfahrer notierte sich die schnellste Zeit, sondern Gaststarter Tord Linnerud im Toyota Corolla WRC. Trotz aufgezogener Schotterreifen konnte Märtin dann beim zweiten Durchgang in Tartu kontern und beendete den ersten Tag mit gerade mal 0.2 Sekunden Vorsprung auf den schnellen Norweger.

Am Samstag fanden die zehn Wertungsprüfungen im Gebiet rund um Otepää statt und auf dem schnellen Schotter konnte Markko Märtin sein Können und die Überlegenheit seines Peugeot 307 WRC ausspielen. Alle Bestzeiten gingen auf das Konto des Esten und sein Co-Pilot Michal Park bemerkte: „Markko war hier um einiges schneller unterwegs, als bei den Veranstaltungen in den letzten Jahren. Wir hoffen, dass wir in Finnland konkurrenzfähig sind, da hier alles sehr glatt verlief und ohne viele Probleme.“

In der achten Wertungsprüfung betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit von Märtin 134,8 km/h und zur Freude der Fans war er auch verantwortlich für die weitesten Sprünge. In der darauffolgenden Prüfung musste es der Este jedoch ruhiger angehen lassen. „Irgendwas ist an unserem Auto abgebrochen, doch wir wissen nicht was es genau ist“, kommentierte der 29-jährige, der in seiner Heimat eine neue Aufhängung und ebenso neue Pirelli-Reifen getestet hat. „Deswegen mussten wir das Tempo drosseln, da wir kein Risiko eingehen wollten. Wenn wir ein ähnliches Setup auch in Jyväskylä fahren können, dann wird alles gut laufen.“

Hinter dem vierfachen EOS-Sieger reihte sich mit 3:06.7 Minuten Rückstand der Este Margus Murakas im Toyota Corolla WRC ein, Dritter wurde Markenkollege Tord Linnerud. Nach der Disqualifikation von Saulius Girdauaskas erbte Jaan Mölder den Gruppe N-Sieg in einem in Deutschland gemieteten Mitsubishi Lancer Evo8.

Endstand der EOS Peugeot Rally 2005:
1. Märtin/Park – Peugeot 307 WRC 59:37.8
2. Murakas/Ojamäe – Toyota Corolla WRC + 3:06.7
3. Linnerud/Floene – Toyota Corolla WRC + 3:29.6
4. Popov/Perosti – Mitsubishi Lancer E6 Gr.A + 5:35.0
5. Mölder/Vunn – Mitsubishi Lancer E8 Gr. N + 5:48.5
6. Käo/Luik – Subaru Impreza Gr. N + 5:49.6

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