EM ab 2005 wieder auf Schotter

Vor zwei Jahren verbannte man die Schotterläufe aus dem EM-Kalender. In der kommenden Saison sollen wieder drei Rallyes auf losem Geläuf ausgetragen werden.

19. Dezember 2004

Michael Heimrich

Den Saisonauftakt bildet einmal mehr die Mille Miglia in Italien, wo die einheimischen Piloten den EM-Piloten nur sehr wenig Chancen zum punkten geben werden. Doch schon der zweite EM-Lauf wird es in sich haben. Nach vielen Jahren wird die Rallye Polen nicht mehr auf Asphalt ausgetragen, sondern auf den Schotterpfaden der Kormoran Rallye. Mit dem Umzug von Klodzko (Glatz) nach Olsztyn (Allenstein) will der Veranstalter außerdem als neuer Lauf für die Rallye-Weltmeisterschaft kandidieren.

Welche weiteren Veranstaltungen den Schritt weg vom Asphalt auf den losen Grund wagen bleibt abzuwarten, doch man spricht von zwei weiteren Veranstaltungen. Sicher ist jedoch, dass die griechische Elpa Rally einmal mehr auf Asphalt ausgetragen werden soll und den Schritt „back to the roots“ vorerst nicht wagt.

Auch das Teilnehmerfeld soll im kommenden Jahr qualitativ besser werden. Sicher scheint die Teilnahme von Michal Solowow in der Meisterschaft, der in diesem Jahr EM-Vierter werden konnte. Einer der reichsten Menschen Polens wird wie schon in diesem Jahr auf zwei verschiedene Fahrzeuge zurückgreifen können, was ihm erhebliche Vorteile zur markengebundenen Konkurrenz bringen könnte. Der 42-jährige plant die Schottereinsätze mit einem Gruppe N-Mitsubishi und auf den schnellen Asphaltprüfungen soll ein eigens aufgebauter Renault Clio S1600 zum Einsatz kommen. Weitere Landsleute des Duos Solowow/Baran planen auch die EM-Teilnahme, doch eine offizielle Bestätigung von Leszek Kuzaj, Grzegorz Grzyb und Michal Kosciuszko fehlt noch.

Auch der amtierende Europameister Simon Jean-Joseph denkt über eine Titelverteidigung nach und auch der ehemalige Champion Bruno Thiry könnte die Meisterschaft mit einem von Kronos eingesetzten Citroën bereichern. Sein Teamchef Marc Van Dalen hat während der Saison mehrmals wiederholt, ein EM-Programm für den 42-jährigen auf die Beine stellen zu wollen. Es gibt aber auch noch weitere erfreuliche Gerüchte, denn es wird von einem Einstieg der Teams von Fiat und Ford gesprochen, die mit ihren S1600-Fahrzeugen sicherlich die Meisterschaft bereichern würden.

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