Dytko gewinnt Auftaktprüfung

Mit einer Zuschauerprüfung unweit des Rallye-Zentrums fiel der Startschuß für die Rallye Polen, einen der zwei WM-Kandidaten für die kommende Saison.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Insgesamt 72 Teams haben den Weg an die masurische Seenplatte im Nordosten Polens auf sich genommen. Der heutige Tag begann für den offiziellen WM-Kandidaten mit einem traurigen Zwischenfall. Beim Shakedown kam Jakub Wysocki in seinem Mitsubishi Lancer Evo VIII nach nur einem Kilometer von der Strecke. Zwar blieben der Fahrer und der Co-Pilot unverletzt, doch an einer verbotenen Stelle befanden sich zwei Personen.

Zwar wurde eine Person vom Fahrzeug nur leicht verletzt, eine weitere erlitt jedoch an der Unfallstelle einen Herzinfarkt. Unter traurigen Umständen markierte Tomasz Czopik im Volkswagen Polo Super 2000 mit 1:24.9 Minuten die Bestzeit vor Michał Sołowow und dem Italiener Renato Travaglia.

Um genau 18 Uhr ging Volkan Isik als Erster in die Spur der Zuschauerprüfung unweit des Rallye-Zentrums und wurde auf Position 27 gewertet, bekam anschließend noch eine zehnsekündige Zeitstrafe aufgebrummt. Die Bestzeit in der nur 1,68 Kilometer kurzen Auftaktprüfung schaffte Paweł Dytko im Gruppe N-Lancer mit gerade mal 0.9 Sekunden Vorsprung vor dem Markenkollegen Michał Sołowow. Auch die Ränge dahinter blieben in Mitsubishi-Hand und so wurde Michał Bębenek als Dritter und der Litauer Vytautas Svedas als Vierter gewertet.

Schnellster Subaru-Pilot wurde der führende in der polnischen Meisterschaft und ehemalige Hyundai-Werksfahrer Tomasz Kuchar. Ihm folgt der PWRC-Starter Leszek Kuzaj auf Rang sechs. Kajetan Kajetanowicz und der Schwede Oscar Svedlund komplettieren die Punkteränge. Schnellster S2000-Pilot wurde Tomasz Czopik als Gesamtzehnter, der zweifache Europameister Renato Travaglia wurde Dreizehnter. Nur 0.2 Sekunden dahinter kam der Franzose Bryan Bouffier ins Etappenziel, der nach der Veranstaltung für Peugeot Polen noch drei bis vier weitere Einsätze im Peugeot 207 S2000 vom ungarischen Team TRT bestreiten soll. Dabei handelt es sich um das von Schmidt Racing in Österreich für Janos Toth vorbereitete Fahrzeug.

Der Geheimfavorit auf den Gesamtsieg Krzysztof Hołowczyc wurde nur auf dem 24. Gesamtrang gewertet. Der Lokalmatador im Subaru Impreza N12B vom belgischen Team BMA wollte den Zuschauern eine besondere Show bieten und würgte das Auto in einer Kehre ab. Der Rückstand beträgt jedoch nur 4.2 Sekunden und morgen versprach der ehemalige Europameister anzugreifen. Das Deutsche Duo Burkart/Limbach kam zehn Ränge dahinter ins Ziel, der Rückstand auf die Führenden beträgt 8.3 Sekunden. Dahinter reihten sich die EM-Starter Tlustak und Jean-Joseph ein. Nach einem Überschlag des Subaru-Piloten Tomasz Trembicki wurde die Auftaktprüfung jedoch abgebrochen.

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