Daniel Elena ging fremd

Zwischen den WM-Läufen in Italien und Griechenland absolvierte der etatmäßige Beifahrer von Sebastien Loeb eine Rallye in Frankreich - als Fahrer!

4. Juni 2008

Michael Heimrich

Bei der Rallye des Vins Mâcon versuchte sich der Weltmeister Daniel Elena mal nicht an der Seite von Sebastien Loeb, sondern wechselte die Seiten und startete mit einem Citroen C2 mit dem Co-Piloten Richard Parisot. Die Prüfungen der Veranstaltung führten durch die Region, wo der Monegasse ein Haus besitzt.

Bis zur Halbzeit der Veranstaltung belegte Elena die vierte Position in der Klassenwertung, anschließend musste der Profi-Beifahrer jedoch mit einem Motorschaden drei Prüfungen vor der Zieldurchfahrt vorzeitig aufgeben. „Es geschah an einem strategisch wichtigen Punkt, vor der Bar und dem Keller meiner Schwiegereltern“, lachte Elena.

Am vergangenen Wochenende übernahm Daniel Elena in Griechenland wieder seine Aufgaben im Cockpit des Citroen C4 WRC und sein Fahrer Sebastien Loeb hat es sich nicht nehmen lassen, den Auftritt seines Beifahrers zu kommentieren. „Ich konnte mich überzeugen, dass Daniel ein besserer Co-Pilot ist als Fahrer“, so der Weltmeister.

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