Cronin vor Higgins in Wales

Den ersten Lauf zur britischen Rallye-Meisterschaft holt sich Keith Cronin im Mitsubishi Lancer knapp vor Mark Higgins im Subaru Impreza.

1. April 2009

Michael Heimrich

Der Saisonauftakt auf der Insel, die Bulldog-Rallye, findet im nördlichen Teil von Wales statt. Rund um das Rallyezentrum am Lake Bala stehen Waldweg-Prüfungen auf dem Programm, von denen etliche – wie zum Beispiel Dyfi und Gartheiniog – früher zur RAC-Rallye zählten.

Der dreifache Meister Mark Higgins im Subaru Impreza STI (Modell N11) gewinnt die Auftaktprüfung knapp vor Keith Cronin. Doch der junge Cronin im Lancer Evo 9, der 2008 als britischer Junior an der Sichtung der Pirelli Star Driver teilnahm, kontert sofort – nach der ersten Schleife liegen Higgins und Cronin auf die Zehntelsekunde gleich an der Spitze. Auf der zweiten Schleife mit den langen Prüfungen von Gartheiniog und Dyfi fährt Higgins mit zwei Bestzeiten einen 9-Sekunden-Vorsprung heraus. Doch auf der identischen dritten Schleife entzaubert der hoffnungsvolle Cronin den arrivierten Higgins. In der WP 5 kämpft er sich bis auf 3 Sekunden an Higgins heran, beim Finale im Dyfi-Tal lässt Cronin die Konkurrenz um 12 Sekunden hinter sich und feiert mit Co Greg Shinnors seinen ersten Sieg in der Meisterschaft.

Den dritten Platz auf dem Podium sichert sich der 24-jährige Stuart Jones, der vom MG Super 2000 auf einen Mitsubishi gewechselt ist. Dahinter tummeln sich die Youngster aus dem britischen Förderungsprogramm. Adam Gould, bei den Pirelli-Ausscheidung gegen Cronin unterlegen, tritt in der Saison 2009 im neuen Subaru Impreza N14 an und bringt den „Blauen“ beim Debüt auf Platz 4, während seine schottischen Markenkollegen Dave Weston auf Platz 6 im Ziel und Euan Thorburn auf WP 3 im Graben landen. Der irische Fiesta-Cup-Sieger Alastair Fisher schafft Rang 7.

Auch bei den Zwei-Liter-Fronttrieblern sind die Nachwuchshoffnungen vorn: Nachdem der Finne Matti Rantanen seinen Clio R3 in WP4 abgerollt hat, gewinnt der Ex-Fiesta-Cup-Sieger Tom Walster, ebenfalls im Clio R3, vor dem Youngster Craig Breen im Ford Fiesta, der bei der Rallye Portugal sein WM-Debüt geben wird.

Mit 42 Startern glänzt auch die britische Meisterschaft nicht mit Teilnehmern, doch die Zuschauer bekommen ein pralles Rahmenprogramm geboten: 21 Teams in der Challenge für „Zweiradler“, 33 Teams (darunter 5 WRC) bei der Club-Rallye und gar 83 Teams (darunter 1 Stratos, 7 Porsche 911, 51 Ford Escort und 3 Sunbeam Imp) bei den Historischen.

Ergebnis Bulldog-Rallye Wales:
01. Cronin/Shinnors, Mitsubishi Lancer Evo 9, Gr.N, 1:20:59,7 Stunden
02. Higgins/Thomas, Subaru Impreza STI, Gr.N, + 9,0 Sek.
03. Jones/Bull, Mitsubishi Lancer Evo 9, Gr.N, + 2:30,6 Min.
04. Gould/Marshall, Subaru Impreza N14, Gr.N,+ 3:10,2 Min.
05. Bogie/Rae, Mitsubishi Lancer Evo 10, Gr.N, + 3:30,9 Min.
06. Weston/Shanks, Subaru Impreza N14, Gr.N,+ 3:38,0 Min.
07. Fisher/Kennedy, Mitsubishi Lancer Evo 9, Gr.N, + 3:42,6 Min.
08. Greer/O’Conaill, Mitsubishi Lancer Evo 9, Gr.N, + 5:07,2 Min.
09. Walster/Sturla, Renault Clio R3, Gr.A, + 7:07,2 Min
10. Breen/Roberts, Ford Fiesta ST, Gr. N, + 8:42,7 Min

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