Cavigioli bestreitet IRC-Saison

Der Italiener Marco Cavigioli wird für Peugeot Suisse mit einem 207 S2000 an den ausstehenden IRC-Läufen der Saison teilnehmen.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Beginnend mit der Ypres Westhoek Rally steigt der Italiener Marco Cavigioli in die laufende IRC-Saison ein. Der 42-jährige fungiert dabei als offizieller Fahrer von Peugeot Suisse mit einem neu aufgebauten 207 Super 2000 des Lugano Racing Teams. Während den Veranstaltungen wird das italienische Team G.M.A. Racing für das Fahrzeug zuständig sein, Reifenlieferant ist BFGoodrich. Beifahrer wird zunächst Francesco Grossini, mit dem Cavigioli u.a. den sechsten Gesamtrang bei der Rallye Bulgarien vor zwei Jahren erreichte.

Unterdessen fand am gestrigen Abend der Shakedown der diesjährigen Ypres Westhoek Rally statt. Bei wechselhaften Wetterbedingungen konnte der zweifache Europameister Renato Travaglia die Bestzeit in einem Gruppe N-Mitsubishi erzielen und war in der fünf Kilometer langen Prüfung nahezu zwei Sekunden schneller als Pieter Tsjoen und Bernd Casier. Mit Getriebeproblemen hatte Janos Toth zu kämpfen, neusten Informationen zufolge sollen diese jedoch behoben worden sein und einem Start steht nichts mehr im Wege.

Bevor die Veranstaltung angefangen hat, ist der ehemalige Peugeot-Werksfahrer mittlerweile wieder aus Ieper wieder abgereist. Der Franzose bestritt im Verlauf der Woche das Recce, um bei einer möglichen Rückkehr im kommenden Jahr gut gerüstet zu sein. „Seitdem ich in das Peugeot-Testprogramm mit dem 207 S2000 eingebunden bin, habe ich mir zum Ziel gesetzt an der gesamten IRC-Saison 2008 teilzunehmen“, so Panizzi. „Das ist der Grund, wieso ich zu jeder Veranstaltung fahre, um am Recce teilzunehmen und die verschiedenen Wertungsprüfungen kennenzulernen. Dabei ist die Ypres sehr wichtig, da die Strecken hier einzigartig sind.“

In Belgien wurde auch der letztjährige Sieger und amtierende Europameister Giandomenico Basso gesichtet, der das Abarth-Team so gut es geht unterstützen will. „Ich habe gute Erinnerungen an die Veranstaltung“, so der Italiener. „Ich bin überzeugt, dass Andrea Navarra und Umberto Scandola einen guten Job machen werden.“

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