Bergkvist macht den Sack zu

Weil sein Titelkonkurrent wegen einer defekten Benzinpumpe ausfiel, reichte Opel-Werkspilot Emil Bergkvist in Estland ein zweiter Platz, um sich zum Junior-Europameister zu krönen.

19. Juli 2015

Michael Heimrich

„Mir fehlen die Worte“, strahlte Emil Bergkvist im Ziel der Rallye Estland. „Ich möchte allen danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben – an erster Stelle Opel Motorsport und dem gesamten Team, die uns immer ein fantastisches Auto hingestellt haben. Und natürlich meinem Beifahrer Jocke, ohne dessen perfekte Arbeit auf dem rechten Sitz das alles nicht möglich gewesen wäre.“
Nur eine Bestzeit sicherte sich der üblicherweise pfeilschnelle Emil Bergkvist beim Highspeed-Fest der Europameisterschaft. Doch das gewählte Tempo reichte aus, um am Ende die nötigen Punkte zu sammeln. Mit dem zweiten Platz konnte er die Junior-Europameisterschaft einfahren. Titelkonkurrent Chris Ingramm (Peugeot) war wegen einer defekten Benzinpumpe ausgefallen und konnte die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten Bergkvists nicht mehr verhindern. 
„Wir haben rasch einen guten Rhythmus gefunden und konnten attackieren, ohne das Messer zwischen die Zähne nehmen zu müssen. Das Auto ist einmal mehr gelaufen wie ein Uhrwerk. Ich habe es mehrfach gesagt, und ich bleibe dabei: Der Opel ADAM R2 ist das derzeit beste Rallyeauto in dieser Kategorie“, sagte Bergkvist. Kleiner Schönheitsfehler: Junior-Sieger Ralfs Sirmacis saß in einem Peugeot 208 R2.
Teamkollege Marijan Griebel beendete zusammen mit Copilot Stefan Clemens die anspruchsvolle Rallye im Baltikum auf dem sechsten Rang, der ihm beim Finale in Tschechien noch alle Chancen auf die Vizemeisterschaft lässt. „Das war eine der schwierigsten Rallyes, die ich je gefahren bin“, gestand Griebel. „Wie schwer es hier war, schnell zu fahren, und wie leicht, einen Fehler zu begehen, haben mehrere Teams bewiesen. Wir haben uns im Verlauf der Rallye stetig gesteigert und wieder enorm viel Schotter-Erfahrung gesammelt. Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.“

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