Argentinien bemüht sich um Dakar

Wie stark die Rallye Dakar zukünftig ihr Gesicht verändert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. An neuen Austragungsorten scheint es nicht zu mangeln.

6. Januar 2009

Michael Heimrich

Argentinien bemüht sich um Dakar

Eine Dakar ohne Sanddünen? In den Augen vieler Anhänger des Wüstenklassikers eine absurde Vorstellung. Doch nach der kurzfristigen Absage wegen möglicher Terroranschläge scheint sich das Gesicht der Rallye gründlich zu verändern.

Die Bewerber um die künftige Ausrichtung der Dakar stehen schon in den Startlöchern. Allen voran macht sich Argentinien große Hoffnungen, das Marathonrennen auszutragen. Bereits morgen trifft eine Abordnung aus Südamerika in Paris ein, um mit der ASO zu verhandeln. Eine Entscheidung soll schon in der kommenden Woche fallen. Neben Argentinien sind auch Bolivien und Peru im Gespräch. Konkurrenz bekommen die Südamerikaner aber auch aus China, Russland und Australien.

Die Jubiläumsausgabe der Dakar war am Freitag kurzfristig abgesagt worden. Frankreich untersagte seinen Staatsbürgen die Reise nach Mauretanien, nachdem dort vier Touristen Ende Dezember einem Terroranschlag zum Opfer gefallen waren.

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