Wallenweins im Premierenfieber

Fast schon traditionell testete das Team Wallenwein Rallye Sport seine neuen Einsatzfahrzeuge im Rahmen der nationalen Rallye Öhringen.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Die selektiven Wertungsprüfungen bringen jedes Jahr wichtige Erkenntnisse vor dem Start in die neue Saison. Als Überraschung brachten die Stuttgarter gleich zwei Subaru an den Start. Thomas und sein ältester Sohn Sandro heizten den Fans, trotz des stürmischen und regnerischen Wetters, mit einer flotten und soundstarken Fahrt ein.

„Wir haben die beiden Subaru Impreza WRX STI Spec C seit zwei Wochen in unserem Hause und müssen natürlich noch viel darüber lernen. Das Weltmeisterauto ist komplett revidiert, so dass wir unsere Hauptarbeit im Moment auf das zweite Fahrzeug legen“, so Thomas. „Nach den ersten Kilometern im Wettbewerbstempo sind wir zuversichtlich. Die Fahrzeuge vermitteln auf Anhieb ein sehr gutes Gefühl. Allerdings müssen wir an der Übersetzung arbeiten, die Endgeschwindigkeit erscheint uns für die Strecken in Deutschland als zu gering. Wir versuchen bis zur Rallye Oberland etwas zu erreichen, die Zeit dafür ist jedoch denkbar gering. Die Genehmigung für das Design haben wir erhalten und freuen uns nun wieder mit einer etwas peppigeren Variante an den Start zu gehen.“

Trockene Bedingungen wären für die in zwei Wochen stattfindende Rallye Oberland aus Sicht von Wallenwein ideal. Schließlich möchte man die Unterschiede zwischen der Konkurrenz genauer analysieren um bis zum Start der Deutschen Rallye Meisterschaft (Rallye Hessen am 20./21. April) optimal vorbereitet zu sein.

Dort wird Sandro mit seinem langjährigen österreichischen Copiloten Pauli Zeitlhofer an den Start gehen. Eine Veränderung im Cockpit ergab sich bei Thomas Wallenwein. Marcus Poschner nimmt sich krankheitsbedingt eine Auszeit und nun startet Dieter Hawranke an seiner Seite. „Bereits beim Test in Öhringen verstanden wir uns nach nur wenigen Metern blendend und ich bin sehr froh, dass Dieter so kurzfristig eingesprungen ist. Er gehört zu den erfahrensten Copiloten in Deutschland. Wirklich schade, dass er aus terminlichen Gründen keine komplette Saison bestreiten kann“, beschreibt der Teamchef die Situation.

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