Sulzinger mit stumpfer Waffe

Die Analyse der Rallye Deutschland sorgte bei Raffael Sulzinger für einen unangenehmen „Aha-Moment“. Der Ford-Pilot musste erkennen, dass er bislang mit einer stumpfen Waffe kämpfte.

14. September 2011

Michael Heimrich

Raffael Sulzinger hatte sich für die Rallye Deutschland viel vorgenommen. Der direkte Vergleich mit der Konkurrenz aus der WM-Akademie sollte Aufschluss über das eigene Leistungsvermögen bringen. Doch daraus wurde nichts.

Kurz nach dem Start versagte die Zündunterbrechung des sequentiellen Getriebes den Dienst und die Schaltvorgänge gerieten zur zeitraubenden Tortour, ehe im Service der Fehler behoben werden konnte. Außerdem mussten Sulzinger feststellen, dass die von „M-Sport“ im „Fiesta-R2-Kit“ mitgelieferten Lenkeinschlagbegrenzungen den ganzen Tag über fehl am Platze waren und in der Form in den „Akademie-Autos“ auch nicht verbaut waren. Am Samstag fand man dennoch in den gewohnten Rhythmus, ehe ein gebrochener Radbolzen gegen Mittag für das vorzeitige Aus sorgte. Doch der eigentlich Tiefschlag sollte erst einige Tage später kommen.

Nach genauer Analyse von Videoaufnahmen stellte das Team fest, dass die Schaltdrehzahl der Akademie-Autos deutlich höher liegt, als die des eigenen Fiestas. Es wurde von M-Sport bestätigt, dass die des „Sulzinger-Fiesta-R2“ um etwa 1.000 U/min weiter unten liegt als „Normal“. Derzeit werden die Fahrzeugdaten ausgewertet und nach dem Fehler gesucht.

„Es ist schon sehr enttäuschend zu wissen, dass wir die gesamte Saison über mit „gedrosseltem“ Auto gefahren sind. Aber wie hätten wir es merken sollen, wenn wir nie einen direkten Vergleich hatten. Hoffentlich ist der Fehler mit Hilfe von M-Sport rechtzeitig zu beheben, sonst macht ein Start bei der Saarland Rallye keinen Sinn“, meinte Sulzinger.  

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