Stebani ist zuversichtlich

Nach dem ersten Einsatz im neuen Opel Corsa OPC ist Tim Stebani zuversichtlich, dass er für die kommenden Aufgaben in der DRM gut gerüstet ist.

19. März 2009

Michael Heimrich

Der Auftakt zur Deutschen Rallye Meisterschaft 2009 hätte für Tim Stebani nicht abwechslungsreicher sein können. Trotz Herausforderungen für das Serviceteam von Horst Rotter und einem Ausrutscher auf der zwölften
Wertungsprüfung ist das Team dennoch zufrieden mit dem Start der Saison.

Noch am Freitagabend klagte Stebani über eine nicht optimale Reifenwahl, was den jungen Nachwuchspiloten insbesondere auf der zweiten Prüfung ordentlich Zeit kostete: „Bei der ersten Rallye mit dem neuen Opel Corsa OPC Gr. N bei äußerst anspruchsvollen Streckenbedingungen war die Reifenwahl natürlich knifflig. Wir haben leider bei der Mischung daneben gegriffen, und mussten so gleich zu Anfang Federn lassen.“

Mit einer Optimierung der Dämpfereinstellung und einem weicheren Reifen ging es dann auf die letzte Prüfung der ersten Etappe, wo eine Divisionsbestzeit und beachtliche neunte Gesamtzeit auf dem berühmten Monte Rigi verbucht wurde. Stebani/ Heindlmeier beendeten den ersten Tag letztlich als Führende der Divison 2.

Am Samstagmorgen war die berüchtigte Prüfung Wildsteig zu bewältigen. „Nach ca. 500 gefahrenen Metern stellten sich nach dem Anbremsen einer Kurve plötzlich Geräusche ein“ , berichtet Stebani. „Wir mussten ab diesem Moment mit reduziertem Tempo und dem Ziel weiterfahren, die Ursache am nächsten Service beheben zu lassen.“ Die Servicecrew um Chefmechaniker Jörn Kleinert meisterte diese Aufgabe, sodass Stebani die nächsten Prüfungen in Angriff nehmen konnte.

Tim Stebani kam auf den folgenden WP’s immer besser in Fahrt und nutzte die verbleibenden Wettbewerbskilometer, um verschiedene Fahrwerkseinstellungen zu testen. „Der Opel Corsa OPC Gr.N reagiert beeindruckend auf Änderungen. Wir konnten das Handling während der Rallye Oberland meinem Fahrstil perfekt anpassen – ich fühle mich pudelwohl im Auto!“ strahlte Stebani. Daraus resultierten trotz starker Konkurrenz zwei schnellste Frontantriebs-Gesamtzeiten.

Leider beendete ein kleiner Ausrutscher auf WP 12 die schnelle Fahrt des jungen ADAC Stiftung Sport Fahrers vorzeitig. „Wir sind von der Strecke abgekommen und im tiefen Schnee stecken geblieben“, berichtete Stebani. „Trotz unbeschädigtem Fahrzeug konnten wir die Strecke leider aus eigener Kraft nicht wieder erreichen.“

„Alles in allem können wir dennoch sehr zufrieden sein. Das war Rallyesport pur – meine erste Rallye Oberland, die Premiere für unser neues Fahrzeug und ein neues Einsatzteam! Die gefahrenen Zeiten haben gezeigt, dass wir mit dem Opel Corsa OPC Gr. N im vorderen Bereich der frontangetriebenen Fahrzeuge mitspielen können“, resümiert Tim Stebani. „Die nächsten Veranstaltungen können kommen!“
Rückblick: Die besten Bilder der Rallye Oberland…

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