Schelle verpasst Hattrick

Auf den selektiven Schotterpisten rund um Weißwasser wollte Niki Schelle zum Saisonabschluss nochmals zeigen, was in seinem SUZUKI IGNIS SUPER 1600 steckt.

27. Oktober 2004

Michael Heimrich

Von Beginn an geigte der Bayer mit seiner hessischen Copilotin Katrin Becker ordentlich auf und markierte drei der ersten sechs Bestzeiten. Das vorzeitige Aus folgte nur eine Wertungsprüfung später. „Ich wollte unsere Führung verteidigen und habe nach einem schnellen Streckenabschnitt eine Linkskurve verpasst. Beim Versuch durchs hohe Gras zurück auf die Strecke zu kommen, trafen wir mit ziemlicher Wucht ein verstecktes Pipelinerohr. Schade, aber damit war unsere Fahrt beendet“, erklärt Niki Schelle das vorzeitige Aus.

Trotz des Ausfalls beim Schotterfinale hält sich die Enttäuschung im von der SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH unterstützten Mixteam in Grenzen. „Wir lagen vorne und waren auf dem besten Weg noch einmal die ganze Klasse von Auto, Team und Fahrer zu bestätigen. Hier zu gewinnen wäre nur das Bonbon zu einer tollen Premierensaison gewesen“, sagt Katrin Becker. „Beim Saisonstart hätte keiner von uns zu hoffen gewagt, als Super-1600-Vizemeister zum Finale zu reisen.“ Über ihren „Chauffeur“ weiß die 23 Jahre junge Copilotin: „Niki ist in diesem Jahr sensationell gefahren. Nach zwei Siegen infolge hatten wir beim Finale keine taktischen Zwänge, sondern nur das Ziel, mit einem weiteren Erfolg den Hattrick zu schaffen. Leider ist uns auf dem Weg dahin für einmal die Straße ausgegangen. Nichtsdestotrotz habe ich mich an Nikis Seite immer sicher gefühlt. Ich bin stolz, dass er mir die Chance gegeben hat, ihn im SUZUKI den Weg zu weisen.“

Eine positive Bilanz zieht auch Guido Hannich, Leiter Marketing und Kommunikation Automobile der SUZUKI INTERNATIONAL EUROPE GMBH: „Eine spannende und erfolgreiche Rallyesaison liegt hinter dem von uns unterstützten SUZUKI Team. Dazu gratulieren wir von Herzen. Mit zwei Siegen und dem zweiten Rang in der Deutschen Super-1600-Meisterschaft haben Niki, Katrin und das gesamte Team auf eindrucksvolle Weise auch die Leistungsfähigkeit des SUZUKI IGNIS unter Beweis gestellt.“

Aktuelle Schlagzeilen

Testarbeiten laufen

Toyota kommt mit dem WRC27 aus der Deckung

27. Februar 2026

Neustart mit modifiziertem Rally2

M-Sport: Neues Auto eher 2028

26. Februar 2026

Diskussion um Einstufung

Rally2-Teams in Sorge: Sind die Porsche zu schnell?

24. Februar 2026

Rückblick

Toyota 222D: The Black Beast

23. Februar 2026

Saisonauftakt

Video: Welfen-Winter-Rallye 2026

22. Februar 2026

WRC 2026

Rallye Sardinien: Alghero wird erneut Basis 

22. Februar 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.