Rotter startet auf Rundstrecke

Eigentlich sind Rallye-Strecken sein Revier - doch für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erhielt Horst Rotter ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte.

8. Juni 2004

Michael Heimrich

Langstrecken-Ass Ludger Henrich, im Vorjahr Gewinner der Opel-Performance-Trophy, lud Rotter ein, das Cockpit des Opel
Corsa Super 1600 aus der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gegen die Position am Steuer seines Astra OPC zu tauschen. Gemeinsam mit Jürgen Schulten, im Vorjahr Zweiter der Opel-Performance-Trophy, bestreitet Ludger Henrich als dreifacher Klassensieger des 24-Stunden-Rennens sowie Horst Rotter den Marathon auf der Kombination aus Nordschleife und Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings am Steuer eines seriennahen Opel Astra OPC.

„Das ist ein großartiges Angebot, über das ich mich sehr freue. Natürlich habe ich keine Sekunde gezögert“, erklärte Horst Rotter begeistert. Der aus Großalmerode bei Kassel stammende Nordhesse, der mit Unterstützung des Opel Performance Center im Corsa Super 1600 in der DRM startet, blickt der Umgewöhnung zuversichtlich entgegen. „Ich bin 1992 und 1993 zwei Jahre lang im Langstreckenpokal auf dem Nürburgring gestartet und habe das 24-Stunden-Rennen bereits acht Mal bestritten“, so der Rallye-Pilot.

Auf die Ansage von Rallye-Copilotin Sabrina Berdi wird der Kfz-Meister auf der 24,4 Kilometer langen „Sonderprüfung“ in der Eifel allerdings ebenso verzichten müssen wie auf die Super-1600-spezifische Hochtechnologie seines Corsa in den Bereichen Motor, Fahrwerk und Kraftübertragung, denn der Astra entspricht dem Reglement der Klasse V3 für VLN-Serienwagen.

„Natürlich ist es eine große Umgewöhnung, aber ich habe mir erreichbare Ziele gesetzt. Ich will in erster Linie Spaß haben und natürlich die einzigartige Atmosphäre am Ring genießen. Wenn wie im Vorjahr fast 200.000 Zuschauer kommen, spürt man selbst bei voller Fahrt im Cockpit die gigantische Atmosphäre und den Geruch der Lagerfeuer entlang der Strecke“, so der Wanderer zwischen Rallye- und Rundstreckenwelten. In der Vergangenheit hat es sich Rotter nicht nehmen lassen, sich zwischen seinen Verpflichtungen im Cockpit auch unter die Fans auf den Rängen zu mischen. „Das plane ich auch diesmal“, verrät der Vorjahres-Vizemeister der Deutschen Super-1600-Rallye-Meisterschaft.

Die Zuschauer dürfen sich im mehr als 200 Teilnehmer umfassenden
Starterfeld auf nicht weniger als 13 Opel-Fahrzeuge freuen, darunter die Vorjahres-Sieger Manuel Reuter, Timo Scheider, Volker Strycek und Marcel Tiemann im Astra V8 Coupé sowie Peter Dumbreck, Marcel Fässler, Christian Menzel und Volker Strycek im Schwesterfahrzeug aus dem OPC Team Phoenix.

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