HS Rallye-Team fasst neuen Mut

Mit dem 2. Gesamtrang auf der Eifel-Rallye und dem 5. Gesamtrang im Saarland erreichte das HS Rallye-Team nach langer Durststrecke zwei Achtungserfolge in der DRM.

22. Juli 2004

Michael Heimrich

„Wir sind überglücklich, nach der Saarland-Rallye erneut und ohne Probleme das Ziel zu erreichen. Wir hatten fast eine Minute Vorsprung vor dem Drittplatzierten. Ich bin daher in den letzten drei Prüfungen ?wie eine Jungfrau gefahren“, so der Pilot Frank Färber auf der Zielrampe in Daun. Schon von Beginn der Rallye lag das HS Rallye-Team nach Freddy Loix/Sven Smeets und Matthias Kahle/Peter Göbel auf dem dritten Gesamtrang. In der 7. SP kam das Team durch dem Bruch der Kardanwelle beim Skoda von Matthias Kahle auf den 2. Gesamtplatz.

Spannend wurde es noch einmal aufgrund des Wetters: Das HS Rallye-Team hatte wie alle anderen Teams auch bei Sonnenschein Slicks montiert; durch eine Eingebung des Service aber noch 2 Intermediate-Reifen mit an Bord genommen. Als nun vor SP 9 plötzlich Regen einsetzte konnten Pilot und Co-Pilot auf die Vorderachse geeignetere Räder montieren und den Vorsprung damit weiter ausbauen und bis zum Ziel halten. Co-Pilot Dr. Thomas M. Schünemann: ?Matthias hat uns in der Prüfung fair Platz gemacht. Die anschließende Aufholjagd war eine echte Meisterleistung. Wir freuen uns mit ihm über seinen 3. Platz.?

Auch der engagierten Service-Crew von Färber-Motorsport fiel ein großer Stein vom Herzen; mit Sektdusche und La-Ola-Welle wurden beide Fahrer im letzten Service begrüßt. Das HS Rallye-Team hat in Daun mit dem Gewinn der vollen Punktzahl in der Deutschen Rallyemeisterschaft seinen bislang besten Erfolg erzielt.

Anfang des Jahres noch war das HS Rallye-Team mit technischen Problemen im Antriebstrang mehrfach ausgefallen. Beim HS Lancer wurde dann von Gätmo Motorsport das Motormanagement vollständig überarbeitet. „Wir hatten wohl zuviel gewollt. Nun starten wir zwar mit geringerer Leistung, aber erreichen dafür die notwendige Haltbarkeit und das Ziel. Darauf kommt es letztlich an?, so Co-Pilot Dr. Thomas M. Schünemann. ?Die Pilotphase ist nun erfolgreich beendet. Wir freuen uns auf die Läufe in Pößneck und Görlitz. Die schnellen Prüfungen in Thüringen und die anspruchsvollen Schotterstrecken in der Lausitz werden die nächste Herausforderung sein.“

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