Dobberkau verzichtet auf DRM

Olaf Dobberkau zieht die Konsequenzen aus den Entwicklungen der letzten Wochen. Der Porsche-Pilot verzichtet auf die Teilnahme an der Deutschen Rallye Meisterschaft, wird aber bei verschiedenen Läufen mit von der Partie sein.

6. März 2013

Michael Heimrich

Publikumsliebling Olaf Dobberkau startet verspätet in die neue Saison. Erst bei der Wikinger-Rallye wird der Porsche-Pilot erstmals in diesem Jahr antreten, den DRM-Auftakt im Saarland ließ er bewusst ausfallen.

„Mit den Entwicklungen der letzten Wochen kann ich nicht zufrieden sein. Man gewinnt den Eindruck, dass gegen die DRM gearbeitet wird“, sagt Olaf Dobberkau. Dabei stößt ihm nicht nur die verpatzte Einführung der Einheitsreifenmarke sauer auf, auch den Auftritt bei der Rallye Deutschland sieht er kritisch. „Aus Kostengründen und der Chancengleichheit haben wir die Rallye Deutschland als DRM Lauf immer abgelehnt – wie viele andere Teams auch“, meint der Thüringer. „Die Vermarktung und das Medieninteresse an der DRM geht während eines WM-Laufes unter. Keiner interessiert sich für uns, ganz abgesehen von dem kaum besuchten Serviceplatz wie wir ihn im vergangenen Jahr erlebt haben.“

“Wir könnten eine wirklich tolle Meisterschaft haben, aber dazu braucht man ein Umdenken bei den Verbänden. Wir benötigen in Deutschland eine verbandsübergreifende und flächendeckende Meisterschaft. Warum gibt man den Veranstaltern nicht die Freiheit, DRS- oder Masters-Läufe im Rahmen der DRM stattfinden zu lassen? Die Rücknahme des DRM-Prädikates der Rallye Sachsen ist ein deutliches Zeichen für diesen Bedarf. Ich denke, wenn der DMSB dort seine Entscheidung überdenkt und die DRS akzeptiert, ist der DRM-Lauf immer noch möglich. Wir müssen bedenken, dass es sich hier um einen der schönsten Läufe in Deutschland handelt“, sagte der Olaf Dobberkau.

Er zog deshalb die Konsequenzen und verzichtet auf die Einschreibung in die DRM. Verzichten müssen die Fans dennoch nicht auf ihn, der Porsche-Pilot wird bei verschiedenen Rallyes antreten. „Wir beginnen mit der Wikinger, es folgen Vogelsberg, Sachsen, Thüringen, Wartburg und Niederbayern“, erklärt er. „Auch in der Lausitz werden wir dabei sein und dort unseren Subaru Impreza WRC einsetzen. Das Thema Schotter wird uns auch im Sommer beschäftigen, denn dann planen wir eine Überraschung für unsere Fans.“

Aber nicht nur im Sommer tut Olaf Dobberkau jede Menge für die Fanbindung. „Die Mitfahrten, welche wir im Vorfeld einer Rallye anbieten, sind für 2013 fast komplett ausgebucht. Ich freue mich, dass unser Angebot, die großartige Faszination unseres Sports hautnah zu erleben, so gut angenommen wird und wenn meine ‚Beifahrer’ mit einem breiten Grinsen aus dem Auto aussteigen“, meinte Olaf Dobberkau abschließend.

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