Corazza endlich im Evo9

Lange hat Peter Corazza um ein neues Auto gekämpft, nun kann der schnelle Sachse endlich Vollzug melden. Mit einem Mitsubishi Evo 9 geht es auf Titeljagd.

24. März 2010

Michael Heimrich

Fast schien der Traum vom Evo 9 geplatzt zu sein. Peter Corazza hatte sich bereits mit dem Gedanken angefreundet, erneut mit dem bekannten Evo 7 in der DRM zu starten, da konnte der Sachse doch noch das erforderliche Budget auftreiben.Mit Vorbesitzer Stefan Göttig wurde man sich kurz vor dem Saisonstart handelseinig, der Evo 9 wechselte von Hessen ins Erzgebirge.

Das Team der Scuderia-Corazza zerlegte den Mitsubishi komplett, um das Auto gründlich zu überarbeiten. „Eine grandiose Leistung meiner Jungs. Ich kann ihnen gar nicht genug danken“, freute sich Peter Corazza über den Einsatz. „Wir haben nur zehn Tage für die Vorbereitung und Anpassung des Autos. Richtig fertig werden wir wohl erst am Freitag um 16 Uhr, also kurz vor dem Start der Wikinger-Rallye sein.“

Obwohl der Evo 7 von Peter Corazza stets auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten wurde, konnte das Fahrzeug nicht mehr mit der Konkurrenz in deutlich moderneren Autos mithalten. „Vor allem motorenseitig haben wir jetzt einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht“, so Peter Corazza. „Jetzt gilt es unser neues Auto schnell kennen zu lernen, damit wir nicht den Anschluss verlieren. Die Konkurrenz in DRM ist in diesem Jahr so stark wie noch nie, dennoch wollen wir uns nicht verstecken und regelmäßig unter die Top-3 kommen. Vor allem freue ich mich auf die Rallyes mit hohen Schotteranteil, denn immer dann, wenn es schwierig wird, kommt unsere Zeit.“

Bei aller Vorfreude auf den ersten Einsatz seines neuen Autos macht sich Peter Corazza aber auch Sorgen um die Zukunft der Gruppe-N: „Die Schließung von Ralliart hat im Moment noch keine Auswirkungen auf die Teileversorgung. Aber das kann sich bald ändern, auch was die Weiterentwicklung betrifft. Ich hoffe, dass dies nicht der Anfang vom Ende der Gruppe-N ist. Es wäre wirklich schade, denn preiswerter kann man Rallyesport auf diesem Niveau nicht betreiben.“

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