Bugalski gewinnt Rallye Deutschland.

Gelungene Generalprobe für den möglichen WM-Lauf im nächsten Jahr und am Ende ein strahlender Philippe Bugalski als Sieger.

9. Juli 2001

Michael Heimrich

Die Franzosen Philippe Bugalski/Jean-Paul Chiaroni waren in ihrem Citroen Xsara die überlegenen Sieger der 20. ADAC- Rallye Deutschland. Nach 18 Asphaltprüfungen über 350 Kilometer und 1179 Gesamtkilometern verwiesen sie die Ford Focus-Piloten Raimund Baumschlager/Klaus Wicha (Österreich/Bad Karlshafen) um 4:27,2 Minuten auf den zweiten Rang. Den dritten Platz erkämpften sich mit einem Rückstand von 4:32,1 Minuten bei der WM-Generalprobe rund um Trier die Franzosen Francois Delecour/Daniel Grataloup im Werks-Ford Focus.

Wegen eines Ausrutschers zu Beginn der dritten Etappe fielen der Weltmeister Marcus Grönholm (Finnland) und sein Landsmann Timo Rautiainen im Werks-Peugeot 206 mit 4:49,9 Minuten Rückstand auf den vierten Platz zurück. Die deutschen Meister Mattias Kahle/Dieter Schneppenheim (Görlitz/Alpen) folgten im Seat Cordoba dahinter (5:26,0) Minuten) und bauten in der Meisterschaftswertung mit 275 Punkten ihre Führung auf 60 Zähler vor Dieter Depping/Armin Holz (Wedemark/Celle) aus, die mit ihrem VW Golf den zehnten Rang erreichten. Mit dem sechsten Platz (6:15,5) festigte Armin Kremer (Friedrichsruhe) im Toyota Corolla seine Führung in der Europameisterschaft.

«Diese Rallye war ein echter WM-Lauf. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr hier wieder fahren», meinte Bugalski nach seinem ersten Saisonsieg auf dem neuen Citroen Xsara. «Weil ich einen sehr großen Vorsprung hatte, habe ich mein Tempo am Ende zurückgenommen.» Zufrieden war auch Kahle: «Nach unserem anfänglichen Pech haben wir das Beste aus unserer Situation gemacht. Daher ist der fünfte Platz für uns ein gutes Ergebnis».

Die Bemühungen, für die Rallye Deutschland den WM-Status zu erhalten, drängten das sportliche Geschehen auf den 18 Prüfungen in die Hintergrund. Die Chancen stehen nach der gelungenen Generalprobe gut. Die endgültige Entscheidung aber fällt der FIA-Weltrat Ende September. «Wir haben unsere Ziele erreicht und eine hervorragende Basis für einen künftigen Weltmeisterschaftslauf geschaffen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir gute Karten haben», erklärte der ADAC- Sportpräsident Hermann Tomczyk.

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