Bestzeit für Kahle – Rotter out

Mit seiner ersten Bestzeit der Rallye hat Skoda-Pilot Matthias Kahle den Rückstand auf Spitzenreiter Armin Schwarz deutlich verringern können.

19. Juni 2004

Michael Heimrich

Bestzeit für Kahle – Rotter out

30.3 Sekunden nahm der Görlitzer auf der zehnten Wertungsprüfung seinem Markenkollegen ab und verkürzte den Rückstand auf nun mehr 1:31.3 Minuten. „In einer schnellen Passage wurden wir auf einer Bodenwelle ausgehebelt und sind dann mit dem linken Hinterteil gegen einen Telefonmasten gekracht“, erklärte Armin Schwarz den Zeitrückstand auf Matthias Kahle. Schon davor plagten den Werksfahrer Kupplungsprobleme am nun stark beschädigten Skoda Fabia WRC, der beim Service hergerichtet wird.

Hinter dem Spitzenduo liegt Maik Stölzel weiterhin auf dem dritten Rang. Ausgeschieden ist unterdessen Horst Rotter. Der Opel-Pilot musste seinen Corsa S1600 mit einem elektrischen Defekt vorzeitig abstellen. „Das ist natürlich mehr als frustrierend, denn wir haben zuvor richtig attackieren können“, ärgerte sich der Nordhesse.

Auch Carsten Mohe büßte auf der zehnten Prüfung sehr viel Zeit ein. Mit einem Rückstand von 1:57.8 Minuten erreichte der Renault-Pilot das Ziel und fiel im Klassement auf Platz vier zurück. „Wie auch Armin Schwarz erwischte es uns auch an der gleichen Bodenwelle, wo wir nachhaltig gegen einen Baum geprallt sind“, erklärte der Crottendorfer im Service, wo nun das Team den Schaden bestmöglich beheben will.

Spitzenreiter bleibt Sven Haaf, knapp vor Pieter Tsojen und Niki Schelle. Der Suzuki-Pilot nutzte die schwierigen Bedingungen zu seinen Gunsten und holte sich seine erste Bestzeit des Wochenendes.

In der Gruppe-N kann Maik Steudten zwar die Pace von Spitzenreiter Hermann Gassner mitgehen, aber den Rückstand auf den Führenden nicht wirklich verkürzen. Gassner führt „seine“ Klasse mit einem Vorsprung von 1:27.6 Minuten weiter deutlich an.

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