Berlandy: Vorfreude auf LUX

Mit der Rallye Luxemburg endet für Georg Berlandy eine drei Monate andauernde Wettkampfpause. Nach dem turbulenten Saisonstart hofft der Peugeot-Pilot jetzt auf reguläre äußere Bedingungen.

12. Juli 2013

Michael Heimrich

Berlandy: Vorfreude auf LUX

Auch der Rallyesport litt unter den Wetterkapriolen in der ersten Jahreshälfte. Im März dominierten Schnee und Eis bei den Auftaktläufen „Pfalz-Westrich“ und „Wikinger“ – im April verwandelten starke Niederschläge die Prüfungen der „Hessen-Rallye“ in die reinsten Rutschbahnen. Georg Berlandy und Peter Schaaf  hoffen bei der Rallye im Großherzogtum auf reguläre Bedingungen.

„Für uns begann die Saison mit Höhen und Tiefen. Nach der unverhofften Meisterschaftsführung beim Saisonauftakt, verpassten wir aufgrund der surrealen Sichtverhältnisse im Wikinger-Schneesturm mit meterhohen Schneeverwehungen um wenige Zentimeter die Ideallinie und fuhren uns schlichtweg fest. Während wir im hohen Norden mit der Zielankunft noch Schadensbegrenzung betreiben konnten, verbogen wir uns beim dritten Lauf in Hessen nach einem tiefen Cut das Fahrwerk, rutschten von der Strecke und schieden aus“, erinnert sich Berlandy an den turbulenten Saisonstart.

„Ich freue mich darauf, endlich wieder im Rallyeauto Platz zu nehmen und wünsche mir eine problemlose Fahrt. Die Rallye Luxemburg kennen wir noch nicht – die Strecken sollen sehr schön und anspruchsvoll sein. Das Team von RoMo-Motorsport hat den „Hitschie“ in den letzten Wochen komplett revidiert und wir werden mit einem perfekt vorbereiteten Fahrzeug an den Start rollen“, meinte Berlandy und Copilot Schaaf fügt hinzu: „Der Wagen wird erst kurz vor der Rallye fertig und wir werden beim Shakedown am Freitagabend im Vorfeld die ersten Meter bestreiten. Wir hoffen auf eine schöne Veranstaltung unter „normalen“ Witterungsverhältnissen. Wir starten völlig ohne Druck mit Vorgabe auf eine Platzierung! Schauen wir mal, was am Ende heraus kommt.“

Die Rallye Luxemburg beginnt mit einem Showstart am Samstagnachmittag um 13 Uhr in der Innenstadt von Luxemburg. Die Fahrer erwarten 160 WP-Kilometer, verteilt auf 15 Prüfungen.

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