Zusammenfassung 1. Etappe: Panizzi vorn.

Peugeot ist auch beim vierten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Spanien die dominierende Marke.

22. März 2002

Michael Heimrich

Nach sechs von 18 Asphaltprüfungen bei der 38. Rallye Catalunya übernahmen am Freitag die französischen Brüder Gilles und Hervé Panizzi in Peugeot 206 die Führung mit einem Vorsprung von 26,1 Sekunden auf ihre britischen Markenkollegen Richard Burns/Robert Reid. Die Franzosen Philippe Bugalski/Jean-Paul Chiaroni fuhren mit ihrem Citroen Xsara auf den dritten Platz und liegen 44,7 Sekunden zurück. An vierter Stelle rangieren mit einem Rückstand von 1:10,4 Minuten ihre Landsleute Sébastien Loeb/Daniel Elena im zweiten Citroen Xsara.

Die Subaru-Piloten Petter Solberg/Philip Mills (Norwegen/Großbritannien) waren als Sechste (Rückstand: 1:39,8 Minuten) hinter dem finnischen Peugeot-Team Marcus Grönholm/Timo Rautiainen beste Fahrer ohne französisches Auto. Der Schotte Colin McRae, der etwas durch seinen gebrochenen Finger gehandicapt ist, erreichte im Ford Focus den siebten Platz (Rückstand: 1:46,6 Minuten).

Bei seinem Rekordeinsatz von 155 WM-Starts kam der Spanier Carlos Sainz, der noch immer durch die Folgen eines Unfalls behindert ist, bei seinem Heimspiel im Ford Focus vorerst auf Rang acht (Rückstand: 1:51,5 Minuten). Sainz musste erstmals seit 14 Jahren auf seinen Stammbeifahrer Luis Moya verzichten, der sich bei dem Unfall mit Sainz am Montag eine Rippe gebrochen hatte und durch Marc Marti ersetzt wurde.

Das beste deutsche Team bildeten der Spanien-Debütant Armin Kremer (Friedrichsruhe) mit seinem neuen Navigator Dieter Schneppenheim (Alpen). Im Ford Focus fuhr Europameister Kremer bei seinem zweiten Ford-Einsatz auf den 16. Platz (Rückstand: 5:09,4 Minuten). «Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben etwas Zeit verloren, weil die Strecken durch den aufgewirbelten Dreck schmierig waren. Außerdem sind wir zwei Mal auf den vor uns gestarteten Russen Stanislaw Griazine aufgelaufen, was uns Zeit gekostet hat», meinte Kremer.

Von Zufriedenheit war bei Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) hingegen keine Spur. Sie kamen nach einem problemreichen Tag mit ihrem Hyundai Accent nur auf Rang 22 (Rückstand: 7:44,2 Minuten) ins Ziel. «Wir haben heute Morgen durch einen Reifenwechsel 4:30 Minuten eingebüßt. Zudem war das Handling nicht so, wie ich es mir wünschte. Deshalb und auch wegen des Schmutzes auf den Straßen konnte ich nicht so gute Zeiten fahren», erklärte Schwarz. [dpa]

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