Wundenlecken bei Ford

Mit Rang drei startete Mikko Hirvonen in die Saison. Spätestens in Norwegen will der Finne den Spieß wieder umdrehen. Auch Jari-Matti Latvala verfolgt diesen Plan.

1. Februar 2009

Michael Heimrich

„Ich bin mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden. Die Rallye Irland ist bei weitem die schwierigere von den beiden Asphalt-Läufen, die in diesem Jahr auf unserem Plan stehen“, fasste Mikko Hirvonen sein Wochenende zusammen. „Die sechs Punkte, die ich für den dritten Rang bekomme, gehen von daher in Ordnung – auch wenn mehr möglich gewesen wäre. Aber die Streckenverhältnisse hier mit dem vielen Wasser, das an den ersten beiden Tagen auf den Straßen stand, machten uns sehr zu schaffen. Am heutigen Sonntag ging es etwas weniger nass zu, dafür war es aber umso schlammiger und rutschiger.“

„Mein Wochenende entpuppte sich als ein einziges Auf und Ab“, resümmierte Teamkollege Jari-Matti Latvala auf der Zielrampe im Rallye-Zentrum Sligo. „Wir hätten hier mehr Punkte für das Team erringen können als jene zwei, die wir schlussendlich beigesteuert haben. Aber passiert ist passiert.“

Nach der ersten Prüfung führte Latvala Dank einer cleveren Reifenwahl die Rallye an, doch dann brachte er sich auf der zweiten Prüfung durch einen Fahrfehler um alle Chancen. Mit zusätzlichen 20 Strafminuten im Gepäck griff der Finne ab Samstagmorgen wieder ins Geschehen ein und kämpfte sich noch vom 25. Rang auf Position 14 zurück – und rettete Ford zwei wichtige Punkte für die Markenwertung. „Ich ziehe meine Lehren daraus und werde beim nächsten Mal, wenn ich eine Rallye anführe, nicht ganz so euphorisch reagieren. Nach meinem Abflug wollte ich nur noch das Auto ins Ziel bringen –bei diesen schwierigen Straßenbedingungen ist es jedoch gar nicht so einfach, dabei das rechte Gefühl fürs Auto zu entwickeln.“

„Sowohl Mikko Hirvonen als auch Jari-Matti Latvala konnten auf diesen Asphalt-Strecken, die sie nicht besonders mögen, Bestzeiten setzen“, fasst Teamchef Malcolm Wilson zusammen. Ford Europa Motorsport-Direktor Mark Deans ergänzt: „Bei dieser Rallye ging es für uns darum, so viele Markenpunkte wie möglich mitzunehmen – wohlwissend, dass wir hier die Stärken unserer Fahrer noch nicht ausspielen können. Als nächstes steht die Winter-Veranstaltung in Norwegen auf dem Programm. Ich bin mir sicher, dass wir dort die Situation umdrehen werden.“

Die Bilder der Rallye Irland…
  

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