WM-Lauf in Deutschland vor dem Aus?

Aufregung in Trier: Die Rallye-Deutschland könnte aus dem WM-Kalender gestrichen werden. Der Sicherheitsreport der FIA-Delegierten, welcher jetzt der Rallye-Kommission vorgelegt wurde, fiel negativ aus.

2. April 2003

Michael Heimrich

Wie der Veranstalter erklärte, sei die rechtzeitige Fertigstellung aller notwendigen Pläne, welche für die Präsentation des neuen Sicherheits- und Zuschauerkonzeptes gedacht waren, durch schlechtes Wetter nicht möglich gewesen. Besonders betroffen hierbei sei das Gelände des Truppenübungsplatzes in Baumholder, das einen großen Teil der Rallye ausmacht. Aus diesen Gründen sei der Bericht der FIA-Delegierten negativ ausgefallen.

Doch noch besteht Hoffnung für deutsche Rallye-Fans: Eine zweite Überprüfung wurde für Mai angesetzt. Sollte diese aber erneut negativ ausfallen, würde die Rallye noch aus dem WM-Kalender 2003 gestrichen.

Rückblick: Nach dem Chaos bei der Premiere im vergangenen Jahr, hatten die Veranstalter von der FIA strenge Auflagen bekommen, um die Sicherheit der Zuschauer zu verbessern. Dazu hatte sich das Organisationsbüro in Trier für diese Saison viel vorgenommen: Statt der beim WM-Debüt absolvierten getrennten Etappen in den Mosel Weinbergen, im Hunsrück und im Saarland wird die regionale Verteilung zeitlich und räumlich entzerrt.

„Es wird gemischte Etappen geben, die Weinberg-WPs werden mit dem Truppenübungsplatz Baumholder kombiniert. So können wir in den drei Veranstaltungsregionen an mindestens zwei Tagen Programm bieten, was für die Fans mehr Komfort durch kürzere Anfahrten und für die Organisation eine Entzerrung der Verkehrssituation bedeutet“, erklärte Rallyeleiter Armin Kohl.

Auch die FIA-Vorgabe, bei WM Läufen nur noch einen Servicepark zu nutzen, wollte der Veranstalter Rechnung tragen. Die schon für das Jahr 2002 aufwändig präparierten Flächen am saarländischen Bostalsee sollen in diesem Jahr den zentralen Service der Rallye Deutschland aufnehmen.

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